Rebsorte Elbling

Elbling ist eine sehr alte weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Deutschland, insbesondere entlang der oberen Mosel, mit langer Geschichte angebaut wird. Die Weine sind leicht, frisch und spritzig, mit kräftig-markanter Säure und niedrigem Alkoholgehalt – was den Elbling auch als Grundwein für die Versektung besonders interessant macht. Seine Leit-Aromen sind grüne Äpfel und Zitrusnoten, zu denen sich Pfirsich- und Mandeltöne sowie eine dezente Mineralität gesellen können. Elbling eignet sich hervorragend als Aperitif oder als Begleiter zu leichten Speisen, wie Meeresfrüchten, Fisch und Salaten macht aber auch zur Brotzeit eine gute Figur. Trotz des geringen Marktanteils haben Elbling-Weine eine treue Anhängerschaft und bieten eine Alternative zu bekannteren deutschen Weißweinen wie Riesling oder Müller-Thurgau.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Elbling Wein

Wie lässt sich das typische Aromenprofil der Rebsorte Elbling beschreiben?

Der Elbling ist kein „Parfüm-Wein“. Er besticht durch seine noble Zurückhaltung. In der Nase finden Sie meist dezente Noten von grünem Apfel, Zitrone und frischen Wiesenkräutern. Oft schwingt eine feine mineralische Note mit, die an nassen Stein erinnert.

Welche Struktur in Bezug auf Säure und Körper weist die Rebsorte Elbling auf?

Das Markenzeichen der Rebsorte Elbling ist ihre kernige, erfrischende Säure. Er ist ein ausgesprochen schlanker Wein mit leichtem Körper. Das macht ihn enorm belebend und sorgt für einen hohen Trinkfluss – perfekt für alle, die es „knackig“ mögen.

Ist die Rebsorte Elbling eher alkoholstark oder leicht?

Ein großer Vorteil der Rebsorte Elbling ist ihr moderater Alkoholgehalt. Meist liegen die Weine zwischen 10,5 und 11,5 Vol.-%. Das macht den Elbling zum idealen Begleiter für gesellige Runden, bei denen man gerne auch ein zweites Glas genießt, ohne dass es zu schwer wird.

In welcher Region wird die Rebsorte Elbling heute fast ausschließlich angebaut?

Wenn Sie exzellenten Elbling suchen, müssen Sie an die Obermosel (das Grenzgebiet zu Luxemburg und Frankreich) schauen. Während an der Mittelmosel Schiefer dominiert, findet der Elbling hier den perfekten Boden für seinen Charakter.

Welches Food Pairing empfiehlt ein Sommelier für die Rebsorte Elbling?

Der Elbling ist ein phänomenaler Speisenbegleiter, weil er das Essen nicht überlagert. Er passt perfekt zu leichten Fischgerichten, Meeresfrüchten oder einer klassischen regionalen Vesperplatte mit hellem Käse. Auch zu Salaten mit Essig-Öl-Dressing ist die Rebsorte Elbling ideal, da ihre Säure mit der Vinaigrette harmoniert.

Warum eignet sich die Rebsorte Elbling so hervorragend für die Sektherstellung?

Aufgrund ihrer hohen Säure und des moderaten Alkohols ist die Rebsorte Elbling eine ideale Basis für Crémants und Sekte. Die Perlage (die Bläschen) wirkt im Elbling besonders fein und belebend – eine wunderbare Alternative zu Champagner, wenn man es regional und frisch mag.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Elbling geschmacklich vom Riesling?

Während der Riesling oft sehr fruchtig (Pfirsich, Aprikose) und aromatisch laut ist, ist der Elbling viel leiser, neutraler und mineralischer. Wenn Riesling ein bunter Blumenstrauß ist, dann ist die Rebsorte Elbling ein klarer Kieselstein in einem Bachlauf.

Gibt es auch eine rote Variante der Rebsorte Elbling?

Ja, es gibt den sogenannten Roten Elbling. Dabei handelt es sich um eine Mutation der weißen Rebe. Die Beeren der Rebsorte Elbling (rot) sind rötlich gefärbt, der Wein daraus ist meist ein helles Lachsrosa. Geschmacklich bleibt er der spritzigen Art des weißen Bruders treu, wirkt aber oft einen Hauch cremiger.

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Kisi

Kisi gehört zu den ältesten autochthonen Rebsorten Georgiens – und war doch fast verschwunden. Erst in den 1990er-Jahren wurde sie in der Region Kachetien wiederentdeckt und systematisch rekultiviert. Heute gilt sie als Symbol für die Renaissance des georgischen Weinbaus und vereint Tradition, Ursprünglichkeit und moderne Eleganz.

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die aus Österreich stammt, ihre größte Verbreitung heute aber in Deutschland hat und hier neben dem Riesling eine wichtige Rolle spielt. Weitere nennenswerte Bestände finden sich noch im französischen Elsass. Die Weine sind bekannt für ihre frische Art, ihre Mineralität und ihren zuweilen kräftigen, erdigen Charakter.

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Sémillon

Sémillon ist eine weiße Edel-Rebsorte, die aus Frankreich stammt, inzwischen aber auch in der neuen Welt eine Heimat gefunden hat. Die Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihren vollen Körper. Trocken zeigen Sémillon-Weine zeigen typischerweise Aromen von Zitrone oder Limette, in der süßen und edelsüßen Variante sind es Aprikose, Pfirsich, Honig, kandierte Früchte oder auch nussige Töne.

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Trebbiano/Ugni Blanc

Der italienische Trebbiano ist eine der meistangebauten Rebsorten weltweit und bekannt für seine lebhafte Säure und Frische. Die Weine haben eine helle, strohgelbe Farbe und ein leichtes, frisches Aroma von Zitrusfrüchten und Äpfeln.

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Welschriesling

Welschriesling ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich und im weiteren Donauraum des ehemaligen K.u.K.-Gebiets angebaut wird. Trotz ihres Namens ist sie mit dem Riesling nicht verwandt.

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Caberlot

Caberlot verspricht mit seinem Namen genau das zu sei, was er suggeriert und ist dabei eine der ungewöhnlichsten Rebsorten Italiens – und vielleicht auch eine der exklusivsten.

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Carignan

Der Carignan stammt ursprünglich aus Spanien – ist heute aber vor allem im benachbarten Süden Frankreichs, dem Languedoc-Roussillon zuhause. Eine tiefdunkle Farbe, kräftige Tannine und hohe Säure sind seine Kennzeichen.

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Gamaret

Gamaret ist eine Schweizer Neuzüchtung aus den 1970er Jahren. Die rote Sorte wird hauptsächlich im Wallis und Waadtland angebaut. Die Traube ist eine Kreuzung aus Gamay und Reichensteiner und wurde für die besonderen Herausforderungen des Schweizer Klimas entwickelt.

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Gamay

Gamay ist eine rote Rebsorte, die vor allem in der französischen Region Beaujolais angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit niedrigen Tanninen und lebhafter Säure. Gamay-Weine zeigen Aromen von roten Früchten wie Erdbeere, rote Kirsche oder auch Himbeere ergänzt durch florale Noten.

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Grenache

Grenache ist eine rote Rebsorte, die vor allem im südlichen Frankreich und Spanien (wo sie als Garnacha bekannt ist) angebaut wird. Die Weine sind typischerweise mittelkräftig bis kräftig, mit niedrigen Tanninen und hoher Säure.

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Lagrein

Der Lagrein ist die älteste urkundlich belegte Rebsorte Südtirols – erstmals 1318 erwähnt. Sein Name leitet sich vermutlich von der Vallagarina, dem südlichen Etschtal, ab.

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