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Rebsorte Gamay

Gamay ist eine rote Rebsorte, die vor allem in der französischen Region Beaujolais angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit niedrigen Tanninen und lebhafter Säure. Gamay-Weine zeigen Aromen von roten Früchten wie Erdbeere, rote Kirsche oder auch Himbeere ergänzt durch florale Noten. Eine spezielle Technik der Vergärung, genannt „Maceration carbonique“, verleiht den Weinen eine oft überbordend fruchtige und spritzige Charakteristik. Gamay wird meist jung getrunken, der Beaujolais Nouveau kommt gar schon im Jahr seiner Lese auf den Markt. In den zehn Beaujolais Cru-Gebieten werden aber auch komplexere Gamay mit deutlichem Lagerpotential vinifiziert. Gamay bietet eine erfrischende Alternative zu kräftigeren Rotweinen, verträgt auch eine leichte Kühlung und eignet sich deshalb hervorragend für warme Sommerabende.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Gamay Wein

Wie schmeckt ein Wein aus der Rebsorte Gamay typischerweise?

Ein Wein aus der Rebsorte Gamay ist wie ein Korb voller frischer Früchte. Er ist bekannt für seine Leichtigkeit, seine lebendige Frische und seinen geringen Gerbstoffgehalt. Am Gaumen wirkt er saftig, unbeschwert und oft sehr verführerisch.

Welche Aromen sind charakteristisch für die Rebsorte Gamay?

In der Nase dominieren klare Noten von roten Früchten wie Himbeere, Erdbeere und Sauerkirsche. Oft gesellen sich blumige Nuancen von Veilchen oder Pfingstrosen hinzu. Wenn der Wein mittels Macération Carbonique (einer speziellen Gärform, der Kohlensäuremaischung) bereitet wurde, finden sich oft auch spielerische Noten von Banane oder Kaugummi.

Wie sieht die Struktur von Tannin und Säure bei der Rebsorte Gamay aus?

Die Rebsorte Gamay besitzt eine ausgeprägte, erfrischende Säure, aber nur sehr wenig Tannin (Gerbstoffe). Das macht sie zu einem der wenigen Rotweine, die fast keine Adstringenz (dieses pelzige Gefühl am Gaumen) haben und dadurch extrem zugänglich sind.

Wo liegen die bedeutendsten Anbaugebiete für die Rebsorte Gamay?

Die spirituelle und qualitative Heimat der Rebsorte Gamay ist das Beaujolais im Süden des Burgunds. Hier wächst sie auf 98 % der Rebflächen. Weitere nennenswerte Bestände finden wir an der Loire und in der Schweiz (oft im Verschnitt als Dôle).

Welches Essen harmoniert am besten mit einem Wein der Rebsorte Gamay?

Die Rebsorte Gamay ist ein „Alleskönner“ bei Tisch. Durch ihre Säure und geringen Tannine passt sie hervorragend zu Charcuterie (Aufschnitt), Pasteten, gegrilltem Huhn oder klassischem Coq au Vin. Sogar zu kräftigerem Fisch wie gebratenem Lachs oder Thunfisch ist sie eine der besten Rotwein-Optionen.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Gamay vom Pinot Noir?

Obwohl sie genetisch verwandt sind, ist die Rebsorte Gamay meist fruchtbetonter, unkomplizierter und „purpurfarbener“ im Glas (Pinot Noir ist eher ziegelrot). Gamay wirkt oft etwas rustikaler und direkter, während Pinot Noir eher auf Subtilität und seidige Textur setzt.

Was ist der Unterschied zwischen einem einfachen Beaujolais und den Crus der Rebsorte Gamay?

Ein einfacher Beaujolais ist für den schnellen Genuss gemacht: fruchtig, leicht, unkompliziert. Die 10 Crus (z.B. Morgon, Julienas, Chénas) stammen von den besten Lagen. Sie sind kraftvoller, mineralischer und zeigen, dass die Rebsorte Gamay zu echter Weltklasse und enormer Tiefe fähig ist.

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Pinot Noir / Spätburgunder

Der Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder, ist eine heute weltweit verbreitete rote Rebsorte und zugleich Basis einiger der rarsten und exquisitesten Weine der Welt. Insbesondere in Frankreich (vor allem im Burgund) und Deutschland (an der Ahr und in Baden) hat die Sorte eine sehr lange Tradition der Exzellenz.

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Pinotage

Pinotage ist eine Kreuzung aus Hermitage (einem Synonym für den Cinsault) und Pinot Noir, die in den 1920er Jahren in Südafrika entstanden ist. Die rote Rebsorte erbringt kräftige Weine, mit hohen Tanninen und moderaten Säure. Sie ist frühreifend, zeigt typischerweise eine rotbeerige Fruchtaromen, die von Gewürznoten und nicht selten einem unverkennbaren Rauch- bzw. Räucherspeck-Aroma ergänzt wird.

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Syrah

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden.

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Grenache

Grenache ist eine rote Rebsorte, die vor allem im südlichen Frankreich und Spanien (wo sie als Garnacha bekannt ist) angebaut wird. Die Weine sind typischerweise mittelkräftig bis kräftig, mit niedrigen Tanninen und hoher Säure.

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Aglianico

Der Aglianico ist eine der ältesten Rebsorten aus Süditalien. Schon im 16. Jahrhundert finden sich erste schriftliche Belege für seinen Anbau. Er liefert hochwertige Weine mit tiefer rubin- bis granatroter Farbe und üppig-vielschichtigem Bouquet.

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Carmenère

Carmenère gilt als die "Signature Grape" Chiles. Fast die Hälfte der weltweiten Bestände wachsen dort. Ursprünglich stammt die Sorte aber aus Bordeaux, wo vor der Reblauskatastrophe weit verbreitet war. 

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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Kisi

Kisi gehört zu den ältesten autochthonen Rebsorten Georgiens – und war doch fast verschwunden. Erst in den 1990er-Jahren wurde sie in der Region Kachetien wiederentdeckt und systematisch rekultiviert. Heute gilt sie als Symbol für die Renaissance des georgischen Weinbaus und vereint Tradition, Ursprünglichkeit und moderne Eleganz.

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Welschriesling

Welschriesling ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich und im weiteren Donauraum des ehemaligen K.u.K.-Gebiets angebaut wird. Trotz ihres Namens ist sie mit dem Riesling nicht verwandt.

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Chasselas

Chasselas ist eine weiße Rebsorte, die vor allem in der Schweiz, insbesondere im Waadtland, angebaut wird. Weiter Bestände finden sich in Frankreich, und in Deutschland und Österreich unter dem Namen Gutedel.

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Riesling

Riesling ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten und wird auf der ganzen Welt angebaut – allen Ländern voran natürlich in Deutschland. Er ist dabei so flexibel und wandlungsfähig wie kaum eine andere Rebe.

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Sémillon

Sémillon ist eine weiße Edel-Rebsorte, die aus Frankreich stammt, inzwischen aber auch in der neuen Welt eine Heimat gefunden hat. Die Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihren vollen Körper. Trocken zeigen Sémillon-Weine zeigen typischerweise Aromen von Zitrone oder Limette, in der süßen und edelsüßen Variante sind es Aprikose, Pfirsich, Honig, kandierte Früchte oder auch nussige Töne.

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