Rebsorte Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die aus Österreich stammt, ihre größte Verbreitung heute aber in Deutschland hat und hier neben dem Riesling eine wichtige Rolle spielt. Weitere nennenswerte Bestände finden sich noch im französischen Elsass. Die Weine sind bekannt für ihre frische Art, ihre Mineralität und ihren zuweilen kräftigen, erdigen Charakter. Überbordende Frucht ist des Silvaners Sache meist nicht, eine gewisse Kräuterigkeit und terroirgeprägte Mineralität dagegen schon eher. Silvaner gilt als Rebsorte, die wie wenige sonst in der Lage ist, ihre Herkunft zu spiegeln. Feingliederige Eleganz oder wuchtige, fast ölige Schwere sind Spielarten, die – neben der Kunst des Kellermeisters – vor allem von der Geologie des Wingerts bestimmt werden. Als Essensbegleiter ist die Kombination mit Spargel fast sprichwörtlich, je nach Typ macht der Silvaner aber auch neben Süßwasserfischen eine ausgesprochen feine Figur. Auch gesottenes Rindfleisch findet in leicht gereiften Silvanern einen kongenialen Partner.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Silvaner Wein

Was sind die typischen Aromen der Rebsorte Silvaner?

Die Rebsorte Silvaner ist keine „Loudspeaker-Traube“ wie etwa der Sauvignon Blanc. Sie besticht durch eher dezente, feine Aromen. Typisch sind Noten von frischem Heu, Kräutern, grünem Apfel und oft eine zarte erdige Würze. In reiferen Varianten finden sich auch Anklänge von gelber Birne oder Quitte.

Wie ist die Säurestruktur der Rebsorte Silvaner im Vergleich zu anderen Weißweinen?

Einer der größten Vorteile der Rebsorte Silvaner ist ihre moderate, milde Säure. Während ein Riesling oft sehr spritzig und fordernd ist, zeigt sich der Silvaner am Gaumen deutlich weicher und cremiger. Das macht ihn für viele Weintrinker besonders bekömmlich.

Warum gilt die Rebsorte Silvaner als der klassische Begleiter zu Spargel?

Das ist das „Perfect Match“ der Gastronomie! Da die Rebsorte Silvaner über eine milde Säure verfügt, maskiert sie nicht die feinen Bitternoten des Spargels. Zudem harmonieren die kräutrigen Noten der Rebe wunderbar mit dem erdigen Aroma des Gemüses.

Welche weiteren Speisen passen hervorragend zur Rebsorte Silvaner?

Neben Spargel ist die Rebsorte Silvaner ein Allrounder. Probieren Sie ihn zu Forelle Müllerin, sommerlichen Salaten oder – ganz klassisch fränkisch – zur Bratwurst. Kraftvollere Silvaner halten sogar mit hellem Fleisch wie Kalb oder Geflügel in Sahnesaucen mit.

Was ist der Hauptunterschied zwischen der Rebsorte Silvaner und dem Riesling?

Kurz gesagt: Der Riesling ist die Primadonna (viel Frucht, viel Säure, sehr laut), während die Rebsorte Silvaner der besonnene Diplomat ist. Der Silvaner ist weniger säurebetont, weniger fruchtig-floral, dafür aber würziger und bodenständiger.

Wie verändert sich der Geschmack der Rebsorte Silvaner durch eine längere Reifezeit?

Mit den Jahren verliert die Rebsorte Silvaner ihre primäre Frucht und entwickelt faszinierende Sekundäraromen wie Honig, getrocknete Kräuter und eine nussige Tiefe. Die Textur wird oft noch cremiger und weicher.

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Riesling

Riesling ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten und wird auf der ganzen Welt angebaut – allen Ländern voran natürlich in Deutschland. Er ist dabei so flexibel und wandlungsfähig wie kaum eine andere Rebe.

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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Scheurebe

1916 züchtete der Schweizer Rebenforscher Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey eine neue Sorte, die er zunächst für eine Kreuzung aus Riesling und Silvaner hielt.

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Muscat/Muskateller

Muscat, auch bekannt als Muskateller oder Moscato, ist weniger eine einzelne Rebsorte als eine weltweit verbreitete, recht große Rebsortenfamilie zu der neben Kelter- auch Tafeltrauben gehören.

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Kisi

Kisi gehört zu den ältesten autochthonen Rebsorten Georgiens – und war doch fast verschwunden. Erst in den 1990er-Jahren wurde sie in der Region Kachetien wiederentdeckt und systematisch rekultiviert. Heute gilt sie als Symbol für die Renaissance des georgischen Weinbaus und vereint Tradition, Ursprünglichkeit und moderne Eleganz.

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Gewürztraminer

Kaum eine Rebsorte polarisiert so sehr wie der Gewürztraminer. Schon sein Name verrät, worum es geht: um Intensität, Würze und ein unverwechselbares Aromenspektrum, das von Litschi, Bitterorange und Rosenblättern bis zu Marzipan reicht. Es ist kein dezenter Wein und das soll er auch nicht sein. Manche mögen das, andere lehnen die Duftwolke ab.

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Cabernet Franc

Cabernet Franc ist eine rote Rebsorte, die ihren Ursprung in Frankreich hat, insbesondere im Bordeaux und dem Loiretal. Die Traube – ein Elternteil des Cabernet Sauvignon – bringt Weine mit mittlerem Körper, moderaten Tanninen aber hohem Säuregehalt hervor.

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Dolcetto

Dolcetto ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in der italienischen Region Piemont angebaut wird. Die Weine, die aus Dolcetto vinifiziert werden, sind leicht bis mittelschwer, mit weichen Tanninen und frischer Säure.

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Gamaret

Gamaret ist eine Schweizer Neuzüchtung aus den 1970er Jahren. Die rote Sorte wird hauptsächlich im Wallis und Waadtland angebaut. Die Traube ist eine Kreuzung aus Gamay und Reichensteiner und wurde für die besonderen Herausforderungen des Schweizer Klimas entwickelt.

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Gamay

Gamay ist eine rote Rebsorte, die vor allem in der französischen Region Beaujolais angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit niedrigen Tanninen und lebhafter Säure. Gamay-Weine zeigen Aromen von roten Früchten wie Erdbeere, rote Kirsche oder auch Himbeere ergänzt durch florale Noten.

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Grenache

Grenache ist eine rote Rebsorte, die vor allem im südlichen Frankreich und Spanien (wo sie als Garnacha bekannt ist) angebaut wird. Die Weine sind typischerweise mittelkräftig bis kräftig, mit niedrigen Tanninen und hoher Säure.

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Saperavi

Saperavi bedeutet „Färber“ – und tatsächlich gehört sie zu den wenigen Rotweinsorten, deren Schale und Fruchtfleisch farbig sind. Das erklärt die fast tintenschwarze Farbe und die intensive Persönlichkeit ihrer Weine.

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