Rebsorte Trebbiano/
Ugni Blanc

Der italienische Trebbiano ist eine der meistangebauten Rebsorten weltweit und bekannt für seine lebhafte Säure und Frische. Die Weine haben eine helle, strohgelbe Farbe und ein leichtes, frisches Aroma von Zitrusfrüchten und Äpfeln. Aufgrund ihrer hohen Säure werden sie oft als Grundlage für die Produktion von Vermouth und Balsamico-Essig verwendet. In einigen Regionen werden Trebbiano-Weine auch als leichter Tischwein genossen, der gut zu leichten Gerichten passt. Die Rebsorte wird hauptsächlich in Italien, aber auch in anderen Teilen der Welt angebaut, oft auch als Grundwein für die Brandwein-Destillation einschließlich Frankreich, Spanien und Australien. Die Weine aus der Trebbiano-Rebsorte sind oft trocken und erfrischend mit einem geringen Alkoholgehalt, was sie zu idealen Weinen für den täglichen Genuss macht.

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Cantina Ottella Lugana 2023
Cantina Ottella Lugana 2023
Lombardei, Italien
13,95 €
0,75 l,  18,60 €/l
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Valle Reale Trebbiano d'Abruzzo 2024
BIO
Valle Reale Trebbiano d'Abruzzo 2024
Abruzzen, Italien
19,50 €
0,75 l,  26,00 €/l
auf Lager
Weingut Petrolo Boggina B 2021
98 Suckling
BIO
Weingut Petrolo Boggina B 2021
Toskana, Italien
59,00 €
0,75 l,  78,67 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Trebbiano/ Ugni Blanc

Wie schmeckt ein typischer Weißwein aus der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc?

Weine aus der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc sind meist leicht, trocken und sehr erfrischend. Sie sind eher zurückhaltend aromatisch, was wir Sommeliers oft als „neutrales Profil“ bezeichnen. Das macht sie zu perfekten Durstlöschern, die nicht mit zu üppigen Fruchtaromen überfordern.

Welche Aromen sind charakteristisch für die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc?

Wenn du an einem Glas Trebbiano/Ugni Blanc riechst, findest du meist subtile Noten von Zitrusfrüchten (Zitrone, Limette), grünem Apfel und weißen Blüten. Gelegentlich schwingt eine feine mineralische Note oder ein Hauch von Mandeln im Abgang mit.

Wie lässt sich die Säurestruktur der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc beschreiben?lor?

Das markanteste Merkmal der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc ist ihre hohe, lebendige Säure. Selbst in heißen Anbaugebieten behält die Traube diese Frische. Der Körper ist meist eher schlank, was den Wein sehr geradlinig und spritzig wirken lässt.

Woher stammt die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc ursprünglich und warum hat sie zwei Namen?

Die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc hat ihre Wurzeln höchstwahrscheinlich in Italien (als Trebbiano). Bereits im 14. Jahrhundert gelangte sie nach Frankreich, wo sie sich unter dem Namen Ugni Blanc (oder auch Saint-Émilion) verbreitete. Es handelt sich botanisch um dieselbe Pflanze, die sich an die jeweilige Region angepasst hat.

In welchen Weinregionen weltweit ist die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc heute am stärksten verbreitet?

In Italien findest du die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc fast überall, besonders aber in der Toskana, den Abruzzen und in Latium (Frascati). In Frankreich ist sie die meistangebaute weiße Rebsorte, konzentriert in den Regionen Cognac und Armagnac sowie in der Provence und im Languedoc.

Welchen Einfluss hat das Terroir auf die Qualität der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc?

Die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc ist recht anspruchslos, bevorzugt aber kalkhaltige Böden. Diese Böden unterstützen die natürliche Säure der Traube. In kühleren Lagen bleibt sie sehr spritzig, während sie in warmen Küstenregionen etwas mehr Körper und mediterrane Kräuternoten entwickeln kann.

Welches Essen harmoniert am besten mit einem Wein der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc?

Hier ist die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc ein unkomplizierter Begleiter. Sie passt hervorragend zu leichten Antipasti, frischem Meeresfrüchtesalat, gegrilltem Fisch oder Pasta mit hellen Saucen. Durch die hohe Säure schneidet sie auch wunderbar durch fettreichere Gerichte wie frittierte Calamari.

Warum wird die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc so oft für die Herstellung von Cognac und Armagnac verwendet?

Das ist ihr wichtigster Job! Für die Destillation ist die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc perfekt, weil sie wenig Zucker (niedriger Alkohol im Basiswein) und eine extrem hohe Säure hat. Das schützt den Wein vor dem Verderben und konzentriert beim Brennen die feinen Aromen, ohne dass der Alkohol zu dominant wird.

Worin besteht der größte Unterschied zwischen der Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc und einem Chardonnay?

Während ein Chardonnay oft durch Körper, Schmelz und (bei Holzfassausbau) buttrige Noten auffällt, ist die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc das krasse Gegenteil: schlank, straff, säurebetont und ohne merkliches „Fett“.

Lorem ipsuaIst jeder Wein, auf dem „Trebbiano“ steht, automatisch die Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc?m dolor?

Vorsicht, hier wird es technisch: Es gibt eine ganze Familie von Trebbiano-Sorten. Die hier besprochene Rebsorte Trebbiano/Ugni Blanc (Trebbiano Toscano) ist die verbreitetste. Es gibt aber auch den Trebbiano di Soave oder Trebbiano di Lugana (Turbiana), die genetisch eher dem Verdicchio ähneln und oft hochwertigere, eigenständigere Weine hervorbringen.

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Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die aus Österreich stammt, ihre größte Verbreitung heute aber in Deutschland hat und hier neben dem Riesling eine wichtige Rolle spielt. Weitere nennenswerte Bestände finden sich noch im französischen Elsass. Die Weine sind bekannt für ihre frische Art, ihre Mineralität und ihren zuweilen kräftigen, erdigen Charakter.

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Weißburgunder

Die Weißburgunder-Rebe – in Frankreich Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco genannt – ist das hellste Mitglied der großen Burgunder Familie. Die Sorte erbringt frische, fruchtige Weine, deren Säure je nach Machart von moderat bis kräftig variieren kann und die zarte Fruchtaromen wie Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte, nicht selten ergänzt von nussigen Noten wie Mandel entwickelt.

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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Chardonnay

Der Chardonnay die meistangebaute weiße Premiumrebsorte. Seine Ursprünge liegen vermutlich im Burgund, heute ist er aber über die ganze Welt verbreitet. Einer der Gründe dieses Erfolgs: seine enorme Fähigkeit, auf sich auf unterschiedlichste Bedingungen einzustellen. 

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Furmint

Kaum eine Rebsorte ist so eng mit einem Land und seinem berühmtesten Wein verbunden wie der Furmint mit Ungarn und dem Tokajer. Die weiße Sorte gilt als Herz und Seele des legendären Süßweins – und erlebt zugleich eine bemerkenswerte Renaissance als trockener Wein.

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Grüner Veltliner

Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich angebaut wird und die bekannteste Traube des Landes ist. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und einem charakteristischen Pfefferaroma, das oft mit weißen Pfefferkörnern oder Radieschen verglichen wird.

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Mourvèdre/Monastrell

Mourvèdre ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Frankreichs und Spanien – dort unter dem Namen Monastrell – angebaut wird. Die Weine sind tieffarbig, mittelkräftig bis kräftig, mit hohen, in der Jugend oft ruppigen Tanninen und einer moderaten bis hohen Säure.

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Pinot Noir / Spätburgunder

Der Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder, ist eine heute weltweit verbreitete rote Rebsorte und zugleich Basis einiger der rarsten und exquisitesten Weine der Welt. Insbesondere in Frankreich (vor allem im Burgund) und Deutschland (an der Ahr und in Baden) hat die Sorte eine sehr lange Tradition der Exzellenz.

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Saperavi

Saperavi bedeutet „Färber“ – und tatsächlich gehört sie zu den wenigen Rotweinsorten, deren Schale und Fruchtfleisch farbig sind. Das erklärt die fast tintenschwarze Farbe und die intensive Persönlichkeit ihrer Weine.

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Tempranillo

Tempranillo ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in Spanien angebaut wird und die Grundlage vieler bekannter spanischer Weine bildet, wie z.B. im Rioja und in Ribera del Duero. Die frühreifende Rebe erbringt in der Regel Weine von kräftiger, tiefroter Farbe und Aromen von roten Früchten wie Kirschen und Pflaumen sowie Gewürzen wie Zimt und Nelken.

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Zweigelt

Der Zweigelt ist eine höchst erfolgreiche rote Neuzüchtung aus Österreich, dessen Elternteile der Blaufränkisch und der St. Laurent sind. Sie erbringt violett/rote Weine von tiefer Farbe und intensiven Aromen wie Kirsche, rote und schwarze Johannisbeere oder Brombeere, dazu würzige Noten wie Vanille oder Zimt.

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Lemberger/Blaufränkisch

Lemberger, in Österreich besser bekannt als Blaufränkisch, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Deutschlands und in Österreich angebaut wird. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit moderaten bis kräftigen Tanninen und frischer Säure. Lemberger-Weine haben viel Finesse und das Potential das Terroir, von dem sie stammen, hervorragend zu spiegeln.

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