Rebsorte Welschriesling

Welschriesling ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich und im weiteren Donauraum des ehemaligen K.u.K.-Gebiets angebaut wird. Trotz ihres Namens ist sie mit dem Riesling nicht verwandt. Sie zeigt eine hohe Säure und einen frischen Geschmack mit Noten von grünem Apfel, Zitrusfrüchten, zuweilen ergänzt von einer mineralischen Note. Welschriesling wird oft zur Herstellung von frischen und fruchtigen Weinen verwendet, aber auch in Sekt oder als Basis für süße und edelsüße Weine. Nicht selten ist er auch die Weinbasis für den G’spritzen, wie in Österreich die Weinschorle genannt wird. Die Rebsorte ist widerstandsfähig gegen Kälte – aber durch ihren frühen Austrieb empfindlich für Spätfröste. Welschriesling-Weine haben ein gutes Alterungspotenzial und können nach einigen Jahren im Keller an Aromen und Komplexität gewinnen.

Welschriesling Weine online bestellen

Filter & Sortierung
Weinart
Land
Region
Winzer
Jahrgang
Flaschengröße
Bewertung
Sondermerkmale
Ergebnisse anzeigen
Weingut Velich Welschriesling Trockenbeerenauslese weiß 2009
99-100 Parker
97 Falstaff
Weingut Velich Welschriesling Trockenbeerenauslese weiß 2009
Neusiedlersee, Österreich
79,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand


0,375 l,  210,67 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Welschriesling Wein

Wie schmeckt ein klassisch ausgebauter Welschriesling?

Ein typisch trockener Welschriesling ist die Frische pur. Er besticht durch ein sehr helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dominieren Aromen von grünem Apfel, Zitrusfrüchten und oft ein Hauch von frischen Wiesenkräutern. Er ist meist schlank gebaut und hinterlässt ein belebendes Gefühl am Gaumen.

Welche Säurestruktur zeichnet den Welschriesling aus?

Der Welschriesling verfügt über eine ausgeprägte, lebendige Säure. Diese ist jedoch meist sehr feingliedrig und sorgt dafür, dass der Wein auch bei niedrigerem Alkoholgehalt niemals langweilig wirkt. Genau diese Säure ist es auch, die ihn zur idealen Basis für hochwertige Schaumweine macht.

Schmeckt Welschriesling immer trocken oder gibt es auch süße Varianten?

Der Welschriesling kann beides meisterhaft! Während er in den meisten Regionen als spritziger, trockener Wein geliebt wird, gehört er im Seewinkel (Burgenland) zu den bedeutendsten Sorten für edelsüße Prädikatsweine wie Beerenauslesen oder Trockenbeerenauslesen. Hier entwickelt der Welschriesling Aromen von Honig, exotischen Früchten und getrockneten Marillen.

Woher stammt der Welschriesling ursprünglich?

Die genaue Herkunft des Welschriesling ist bis heute ein kleines Rätsel. Man vermutet seine Wurzeln im Raum Italien oder im Donauraum. Der Name „Welsch“ deutete im Althochdeutschen auf „fremd“ oder „romanisch“ hin. Heute ist er vor allem in Österreich, Ungarn (als Olaszrizling), Kroatien (als Graševina) und Slowenien zu Hause.

Zu welchen Gerichten passt ein trockener Welschriesling am besten?

Ein trockener Welschriesling ist der klassische Begleiter zur österreichischen Jause oder leichten Vorspeisen. Er harmoniert wunderbar mit Backhendl, Wiener Schnitzel oder gegrilltem Süßwasserfisch (z.B. Forelle). Durch seine Frische ist der Welschriesling auch ein exzellenter Partner für die asiatische Küche, besonders wenn diese mit Limetten und Koriander arbeitet.

Was serviert man zu einem edelsüßen Welschriesling?

Wenn Sie eine Welschriesling Trockenbeerenaulee öffnen, greifen Sie zu Gänseleberpastete, reifem Blauschimmelkäse oder klassischen österreichischen Mehlspeisen wie Marillenknödeln oder Kaiserschmarrn. Die Säure des Welschriesling puffert die Süße der Speisen perfekt ab.

Ist der Welschriesling mit dem Weißen Riesling verwandt?

Nein, das ist eines der hartnäckigsten Missverständnisse der Weinwelt. Der Welschriesling ist botanisch völlig eigenständig. Während der Weiße Riesling (Rheinriesling) oft Pfirsich- und Steinobstaromen sowie eine stahlige Säure zeigt, ist der Welschriesling eher auf der grün-fruchtigen Seite (Apfel/Zitrus) angesiedelt und meist etwas unbeschwerter im Körper.

Wie unterscheidet sich Welschriesling von einem Grünen Veltliner?

Der Grüne Veltliner ist meist würziger (das berühmte „Pfefferl“) und hat oft mehr Körper und Schmelz. Der Welschriesling hingegen ist im direkten Vergleich neutraler, schlanker und geradliniger. Er wird oft geschätzt, weil er nicht so dominant ist wie ein Veltliner, was den Welschriesling auch zur idealen Basis für einen erstklassigen „Gespritzten“ (Weinschorle) macht.

Weitere Rebsorten für Weißweine entdecken.

Grüner Veltliner

Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich angebaut wird und die bekannteste Traube des Landes ist. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und einem charakteristischen Pfefferaroma, das oft mit weißen Pfefferkörnern oder Radieschen verglichen wird.

Mehr erfahren

Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

Mehr erfahren

Trebbiano/Ugni Blanc

Der italienische Trebbiano ist eine der meistangebauten Rebsorten weltweit und bekannt für seine lebhafte Säure und Frische. Die Weine haben eine helle, strohgelbe Farbe und ein leichtes, frisches Aroma von Zitrusfrüchten und Äpfeln.

Mehr erfahren

Verdicchio

Verdicchio ist eine sehr alte weiße Rebsorte aus Italien, die hauptsächlich in Mittelitalien angebaut wird. Die Trauben ergeben trockene bis halbtrockene Weißweine mit einer hellgelben Farbe und einem frischen, fruchtigen Geschmack. Die Aromen erinnern an grüne Äpfel, Birne, Zitrusfrüchte und Heuwiesen.

Mehr erfahren

Viognier

Viognier ist eine weiße Rebsorte, die ursprünglich aus der Region Rhône im Südosten Frankreichs stammt, heute aber in vielen Ländern angebaut wird. Sie ergibt komplexe und aromatisch dichte Weine mit kräftigem Alkohol bei moderater Säuregehalten.

Mehr erfahren

Sémillon

Sémillon ist eine weiße Edel-Rebsorte, die aus Frankreich stammt, inzwischen aber auch in der neuen Welt eine Heimat gefunden hat. Die Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihren vollen Körper. Trocken zeigen Sémillon-Weine zeigen typischerweise Aromen von Zitrone oder Limette, in der süßen und edelsüßen Variante sind es Aprikose, Pfirsich, Honig, kandierte Früchte oder auch nussige Töne.

Mehr erfahren

Weitere Rebsorten für Rotweine entdecken.

Barbera

Barbera ist die meistangebaute rote Rebsorte im norditalienischen Piemont – aber auch in der Lombardei und der Emilia-Romagna verbreitet. Sie liefert fruchtige, zugängliche Rotweine mit intensiv rubinroter Farbe und Aromen von roten Früchten, Kirschen, Pflaumen und Gewürzen. Am Gaumen sind sie mittelkräftig, mit moderaten Tanninen und auch bei Vollreife noch lebendiger Säure.

Mehr erfahren

Carmenère

Carmenère gilt als die "Signature Grape" Chiles. Fast die Hälfte der weltweiten Bestände wachsen dort. Ursprünglich stammt die Sorte aber aus Bordeaux, wo vor der Reblauskatastrophe weit verbreitet war. 

Mehr erfahren

Malbec

Malbec ist eine rote Rebsorte, die ursprünglich aus Frankreich stammt und heute vor allem in Argentinien angebaut wird. Die Weine sind tiefrot und vollmundig, mit mittlerem bis hohem Tannin und Säure. Malbec-Weine zeigen typischerweise Aromen von dunklen Früchten wie Pflaume und Brombeere, ergänzt durch Gewürz- und Schokoladennoten.

Mehr erfahren

Merlot

Merlot ist eine rote Rebe, die zu den drei großen Sorten des Bordeaux zählt. Sie wird weltweit angebaut, ist aber besonders in Frankreich und Kalifornien verbreitet. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit eher weichen Tanninen und einer moderaten Säure. Merlot-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Pflaume und schwarzer Johannisbeere, ergänzt durch Noten von Vanille, Schokolade und Gewürzen. Die Traube wird häufig in Cuvees wie im Bordeaux-Wein verwendet.

Mehr erfahren

Pinot Noir / Spätburgunder

Der Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder, ist eine heute weltweit verbreitete rote Rebsorte und zugleich Basis einiger der rarsten und exquisitesten Weine der Welt. Insbesondere in Frankreich (vor allem im Burgund) und Deutschland (an der Ahr und in Baden) hat die Sorte eine sehr lange Tradition der Exzellenz.

Mehr erfahren

Tempranillo

Tempranillo ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in Spanien angebaut wird und die Grundlage vieler bekannter spanischer Weine bildet, wie z.B. im Rioja und in Ribera del Duero. Die frühreifende Rebe erbringt in der Regel Weine von kräftiger, tiefroter Farbe und Aromen von roten Früchten wie Kirschen und Pflaumen sowie Gewürzen wie Zimt und Nelken.

Mehr erfahren

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Rebsorten.

Ihr Warenkorb ist leer.

Zum Warenkorb hinzugefügt
Zwischensumme
Zum Warenkorb

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.