Rebsorte Zinfandel

Die Rebsorte Zinfandel wird hauptsächlich in Kalifornien angebaut und ergibt kraftstrotzende, ausgesprochen wuchtige und dichte Rotweine mit meist hohem Alkoholgehalt. Der Geschmack ist geprägt von Aromen reifer, dunkler Beeren und Früchten wie Brombeere, Kirsche und Pflaume sowie würzigen Noten von Zimt, Nelken, Schokolade und Pfeffer. Seine meist moderate Säure und die weichen, runde Tannine sorgen schon früh für eine hohe Zugänglichkeit. Ebenfalls nicht selten: eine leicht süße Note. Die Sorte ist weitestgehend identisch mit dem süditalienischen Primitivo, wenn auch in die Ausbaustilistik deutlich variiert. Beide Sorten stammen jedoch eindeutig von der seltenen kroatischen Sorte Crljenak Kaštelanski oder Tribidrag ab.

Zinfandel Weine online bestellen

Filter & Sortierung
Weinart
Land
Region
Winzer
Jahrgang
Flaschengröße
Bewertung
Sondermerkmale
Ergebnisse anzeigen
Francis Ford Coppola Winery Diamond Collection Zinfandel 2019
Angebot - Sale
Francis Ford Coppola Winery Diamond Collection Zinfandel 2019
Kalifornien - Napa Valley, USA
14,95 €
0,75 l,  19,93 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Zinfandel Wein

Wie schmeckt ein typischer Zinfandel und was sind seine Leitaromen?

Ein roter Zinfandel ist eine wahre Fruchtbombe. Er erinnert oft an ein Glas hausgemachte Konfitüre. Die dominierenden Aromen sind Brombeere, Himbeere und schwarze Kirsche. Typisch ist zudem eine ausgeprägte Würze, die an schwarzen Pfeffer, Anis oder Nelken erinnert. Bei kräftigeren Varianten finden Sie oft auch Noten von Lakritz oder getrockneten Früchten.

Wie ist die Struktur von Tannin und Säure beim Zinfandel beschaffen?

Der Zinfandel hat meist einen mittleren bis hohen Tanningehalt, wobei die Gerbstoffe eher weich und samtig als aggressiv wirken. Die Säure ist moderat bis lebhaft, was den Wein trotz seines oft hohen Alkoholgehalts (oft 14,5 % vol. und mehr) trinkig und balanciert hält. Er fühlt sich im Mund meist voll, reichhaltig und fast ein wenig „cremig“ an.

Warum hat Zinfandel oft einen so hohen Alkoholgehalt?

Das liegt an einer botanischen Besonderheit: Die Beeren am Zinfandel-Stock reifen ungleichmäßig. Während einige noch grün sind, beginnen andere bereits zu rosinieren. Um die volle Reife der meisten Beeren abzuwarten, akzeptieren Winzer einen sehr hohen Zuckergehalt. Da Zucker beim Gären in Alkohol umgewandelt wird, entstehen diese kraftvollen, körperreichen Zinfandel-Weine.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „White Zinfandel“?

Lassen Sie sich nicht vom Namen täuschen: „White Zinfandel“ ist kein Weißwein, sondern ein lieblicher Rosé. Er entstand durch einen Zufall in den 1970er Jahren. Dieser Wein ist meist hellrosa, hat wenig Alkohol und eine deutliche Restsüße mit Aromen von Erdbeeren und Sahne. Er ist ein unkomplizierter Einsteigerwein, hat aber wenig mit dem Charakter der großen roten Zinfandel-Weine zu tun.

Welche Regionen in Kalifornien sind besonders bekannt für hochwertigen Zinfandel?

Kalifornien ist das Epizentrum für Zinfandel. Besonders hervorzuheben ist Lodi, die „Zinfandel-Hauptstadt“, wo es extrem alte Reben gibt. Auch das Dry Creek Valley in Sonoma produziert erstklassige, würzige Exemplare, während das Napa Valley eher für opulente, strukturierte Zinfandel-Stile bekannt ist.

Welches Essen harmoniert am besten mit einem kraftvollen Zinfandel?

Der Zinfandel ist der ultimative Grill-Wein (BBQ-Pairing). Seine würzigen Noten passen perfekt zu rauchigem Fleisch, Spareribs mit Barbecue-Sauce oder saftigen Burgern. Auch die Kombination mit kräftigen Gewürzen wie Kreuzkümmel oder Chili (z.B. in der mexikanischen oder marokkanischen Küche) funktioniert hervorragend, da der Wein gegen die Schärfe bestehen kann.

Wie unterscheidet sich Zinfandel von einem Cabernet Sauvignon?

Während der Cabernet Sauvignon für seine strengen Tannine und Aromen von schwarzer Johannisbeere und Zeder bekannt ist, wirkt der Zinfandel viel „zugänglicher“ und weicher. Der Zinfandel neigt eher zu roten und blauen Früchten und hat oft diesen charakteristischen „Pfeffer-Kick“ im Abgang, den man beim Cabernet selten findet.

Was ist der genaue Unterschied zwischen Zinfandel und dem italienischen Primitivo?

Genetisch sind sie identisch, aber der Stil unterscheidet sich durch das Terroir und die Machart. Der italienische Primitivo (meist aus Apulien) ist oft etwas erdiger, rustikaler und zeigt mehr getrocknete Kräuternoten. Der kalifornische Zinfandel hingegen ist meist opulenter, fruchtbetonter und hat oft einen höheren Einfluss von Eichenholz (Vanille/Rauch).

Weitere Rebsorten für Rotweine entdecken.

Lemberger/Blaufränkisch

Lemberger, in Österreich besser bekannt als Blaufränkisch, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Deutschlands und in Österreich angebaut wird. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit moderaten bis kräftigen Tanninen und frischer Säure. Lemberger-Weine haben viel Finesse und das Potential das Terroir, von dem sie stammen, hervorragend zu spiegeln.

Mehr erfahren

Mourvèdre/Monastrell

Mourvèdre ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Frankreichs und Spanien – dort unter dem Namen Monastrell – angebaut wird. Die Weine sind tieffarbig, mittelkräftig bis kräftig, mit hohen, in der Jugend oft ruppigen Tanninen und einer moderaten bis hohen Säure.

Mehr erfahren

Regent

Der Regent ist eine rote Neuzüchtung aus Deutschland. Er wurde in den späten 1960er Jahren entwickelt, vor allem mit dem Ziel, eine ertragssichere und krankheitsresistente rote Sorte zu schaffen – und das war durchaus erfolgreich.

Mehr erfahren

Saperavi

Saperavi bedeutet „Färber“ – und tatsächlich gehört sie zu den wenigen Rotweinsorten, deren Schale und Fruchtfleisch farbig sind. Das erklärt die fast tintenschwarze Farbe und die intensive Persönlichkeit ihrer Weine.

Mehr erfahren

Schwarzriesling

Schwarzriesling, auch bekannt als Pinot Meunier oder Müllerrebe, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in Frankreich, Deutschland und ihre Heimat hat. In Frankreich spielt er insbesondere in der Champagne als traditioneller Bestandteil der Cuvée dort eine wichtige Rolle, im Süden Deutschlands ist er auch oft als eher einfacher, sortenrein ausgebauter Stillwein anzutreffen.

Mehr erfahren

Trousseau Noir/Bastardo

Der Trousseau Noir ist eine aus dem französischen Jura stammende rote Rebsorte. Während sie heute dort nur noch geringe Flächen einnimmt, spielt sie heute – unter ihrem Synonym Bastardo – eine deutlich relevantere Rolle auf der iberischen Halbinsel.

Mehr erfahren

Weitere Rebsorten für Weißweine entdecken.

Furmint

Kaum eine Rebsorte ist so eng mit einem Land und seinem berühmtesten Wein verbunden wie der Furmint mit Ungarn und dem Tokajer. Die weiße Sorte gilt als Herz und Seele des legendären Süßweins – und erlebt zugleich eine bemerkenswerte Renaissance als trockener Wein.

Mehr erfahren

Gewürztraminer

Kaum eine Rebsorte polarisiert so sehr wie der Gewürztraminer. Schon sein Name verrät, worum es geht: um Intensität, Würze und ein unverwechselbares Aromenspektrum, das von Litschi, Bitterorange und Rosenblättern bis zu Marzipan reicht. Es ist kein dezenter Wein und das soll er auch nicht sein. Manche mögen das, andere lehnen die Duftwolke ab.

Mehr erfahren

Grauburgunder

Grauburgunder, auch als Pinot Gris oder Pinot Grigio bekannt, ist eine weiße Rebsorte, die in vielen Weinregionen wie Frankreich, Italien und Deutschland angebaut wird.

Mehr erfahren

Müller-Thurgau

Müller-Thurgau ist eine weiße Züchtung, die vor allem in Deutschland und Österreich angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, zeigen moderate Säure und kräftiges Aroma, meist mit einem typischen Muskatton. Müller-Thurgau-Weine sind meist trocken oder halbtrocken ausgebaut und im Stahltank vinifiziert.

Mehr erfahren

Sémillon

Sémillon ist eine weiße Edel-Rebsorte, die aus Frankreich stammt, inzwischen aber auch in der neuen Welt eine Heimat gefunden hat. Die Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihren vollen Körper. Trocken zeigen Sémillon-Weine zeigen typischerweise Aromen von Zitrone oder Limette, in der süßen und edelsüßen Variante sind es Aprikose, Pfirsich, Honig, kandierte Früchte oder auch nussige Töne.

Mehr erfahren

Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die aus Österreich stammt, ihre größte Verbreitung heute aber in Deutschland hat und hier neben dem Riesling eine wichtige Rolle spielt. Weitere nennenswerte Bestände finden sich noch im französischen Elsass. Die Weine sind bekannt für ihre frische Art, ihre Mineralität und ihren zuweilen kräftigen, erdigen Charakter.

Mehr erfahren

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Rebsorten.

Ihr Warenkorb ist leer.
Zum Warenkorb hinzugefügt
Zwischensumme
Zum Warenkorb

Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten.