Weingut Domäne Wachau

„Wir verfügen als einziges Weingut der Wachau über Weingärten in jeder namhaften Riede.“

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Wer in Deutschland nach Genossenschaften sucht, die von sich behaupten können, dass sie die Weinwelt verändert haben, muss tatsächlich lange suchen. Im benachbarten Österreich werden wir da schneller fündig. Von dort stellen wir Ihnen heute die Domäne Wachau vor. Die wurde in den 1930er-Jahren als „Winzergenossenschaft Wachau“ gegründet und hieß später „Freie Weingärtner Wachau“. 

Im 2008 hat man sich unbenannt in „Domäne Wachau“, weil man nicht immer direkt den Fokus auf das Thema Genossenschaft lenken wollte, sondern mehr auf die exzellente Qualität, die hier entsteht. Verantwortlich dafür sind rund 200 Weinbauern, die 160 Hektar bewirtschaften und nicht zuletzt das Führungsduo, bestehend aus dem Kellermeister Heinz Frischengruber und dem Weingutsleiter Roman Horvath, seines Zeichens Master of Wine.

Die Domäne Wachau ist das einzige Weingut, das über Besitz in allen namhaften Lagen der Wachau verfügt. Dazu gehören natürlich auch die Rieden Loibenberg, Achleiten, der 1000-Eimer-Berg, Singerriedel oder Kellerberg. Was die Domäne zusätzlich einzigartig macht, ist noch eine ganz andere Tatsache.

Eine der größten Herausforderungen innerhalb einer Genossenschaft sind tiefgreifende Veränderungen. Eine solche ist ganz ohne Frage die Umstellung eines Weinguts auf biologisch-organische Wirtschaftsweise. Doch die 200 Winzer der Domäne haben es unter Leitung ihres langjährigen Führungsduos tatsächlich geschafft, alle 160 Hektar auf zertifiziert biologische Bewirtschaftung umzustellen und so zum größten Bio-Weingut Österreichs zu werden.

Und mehr noch: Hier wird aktiv die Biodiversität in den Weingärten gefördert und damit auch die einmalige Kulturlandschaft mit den vielen teils vor Urzeiten terrassierten Steillagen gepflegt. Dort ist es so steil, dass nur mit der Hand gelesen wird und kaum Maschinen zum Einsatz kommen. Dafür Tiere, für die es eine spezielle Wachauer Begrünungsmischung mit Wildblumen und Pflanzen gibt, dazu Vogelstangen, Nistkästen und Insektenhotels. Die Weingärtner bringen großflächig biodynamischen Dauerkompost aus hauseigenem Trester, Traubenkämmen und Strauchschnitt in die Weinberge, um den Humusaufbau, die Bodengesundheit und die Vitalität der Rebstöcke zu fördern. „Wir arbeiten in einem einzigartigen Natur- und Kulturerbe. Unsere Verantwortung reicht weit über den Weinbau hinaus – wir gestalten aktiv die Zukunft der Wachau mit – das ist echter regenerativer Weinbau“, erklärt Roman Horvath und ist damit einer Arbeit verpflichtet, die wie ein Leuchtturm wirkt und weit über die Wachau hinaus strahlt.

© Fotos: Domäne Wachau

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