Rebsorte Airén

Die spanische Rebsorte Airén ist eine der meistangebauten weißen Trauben weltweit. Sie ist besonders anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber Trockenheit, robust gegen die meisten Rebkrankheiten und gilt selbst auf kargen Böden als ertragreich. Kurzum: Sie scheint wie eigens für das iberische Klima geschaffen. Airén-Weine zeichnen sich durch ihre strohgelbe Farbe und frische Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und Kräutern aus. Am Gaumen sind sie leicht, mit moderater Säure und einem angenehmen Charakter. Diese Weine eignen sich hervorragend als Aperitif oder unkomplizierter Speisebegleiter zu Fisch, Meeresfrüchten und Salaten. Ihre große Verbreitung verdankt sie nicht zuletzt auch ihrer wichtigen Rolle als Basis für die Herstellung von spanischem Brandy.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Airén Wein

Wie lässt sich der typische Geschmack der Rebsorte Airén beschreiben?

Die Rebsorte Airén bringt Weine hervor, die meist leicht, frisch und eher neutral im Charakter sind. Sie ist kein aromatisches „Powerhouse“ wie ein Sauvignon Blanc, sondern punktet durch Zurückhaltung. Am Gaumen wirkt sie oft schlank und sehr süffig, was sie zu einem idealen Wein für warme Tage macht.

Welche typischen Aromen findet man in einem Wein aus der Rebsorte Airén?

In der Nase zeigt die Rebsorte Airén oft dezente Noten von grünem Apfel, Banane und Zitrusfrüchten. Manchmal lassen sich auch florale Anklänge von weißen Blüten oder exotische Nuancen wie Ananas finden, besonders wenn der Wein modern und kühl vergoren wurde.

Wie ist die Säurestruktur der Rebsorte Airén einzuschätzen?

Typischerweise verfügt die Rebsorte Airén über eine eher moderate bis niedrige Säure. Das macht die Weine besonders mild und bekömmlich. Für Weinfreunde, die empfindlich auf hohe Säure reagieren, ist ein Weißwein aus Airén oft eine wohltuende Alternative.

Wo liegt das Hauptanbaugebiet der Rebsorte Airén?

Die Rebsorte Airén ist die unangefochtene Königin der spanischen Hochebene Meseta, insbesondere in der Region La Mancha. Hier bedeckt sie riesige Flächen und prägt das Landschaftsbild wie keine andere Rebe.

Welchen Einfluss hat das heiße Klima Zentralspaniens auf die Rebsorte Airén?

Die Rebsorte Airén ist ein wahres Überlebenswunder. Sie ist extrem widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit. Durch ihre Fähigkeit, auch bei extremer Sonneneinstrahlung und wenig Wasser zu gedeihen, ist sie perfekt an das raue Klima der La Mancha angepasst.

Welche Speisen harmonieren am besten mit der Rebsorte Airén?

Aufgrund ihres dezenten Charakters ist die Rebsorte Airén eine wunderbare Begleiterin zu leichten Tapas. Denken Sie an gegrillte Sardinen, frische Meeresfrüchte, helles Geflügel oder junge Käsesorten wie Manchego. Auch zu asiatischer Küche, die nicht zu scharf ist, passt sie hervorragend.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Airén von der bekannteren Rebsorte Chardonnay?

Während Chardonnay oft durch Körper, Schmelz und (bei Holzausbau) buttrige Noten besticht, bleibt die Rebsorte Airén immer auf der leichten, schlanken und neutralen Seite. Sie ist weniger „geschminkt“ und wirkt oft puristischer als ein typischer Chardonnay.

Warum wird die Rebsorte Airén so oft für die Herstellung von spanischem Brandy genutzt?

Das liegt an ihrer hohen Ertragsstabilität und ihrem eher neutralen Profil. Die Rebsorte Airén liefert einen idealen Basiswein für die Destillation, da sie keine zu starken Eigenaromen mitbringt, die den späteren Charakter des Brandy de Jerez stören würden.

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Chardonnay

Der Chardonnay die meistangebaute weiße Premiumrebsorte. Seine Ursprünge liegen vermutlich im Burgund, heute ist er aber über die ganze Welt verbreitet. Einer der Gründe dieses Erfolgs: seine enorme Fähigkeit, auf sich auf unterschiedlichste Bedingungen einzustellen. 

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Chenin Blanc

Der Chenin Blanc ist eine weiße Rebsorte, deren Ursprung im französischen Loiretal liegt und die für ihr Wandlungsfähigkeit bekannt ist. Man kann Chenin sowohl trocken als auch süß, sowohl still als auch schäumend vinifizieren. Sein Geschmacksbild ist geprägt von hoher Säure und viel Frucht wie grünem Apfel, Birne oder Quitte, oft ergänzt von Honignoten. Die Traube kann – abhängig vom Terroir und Weinbereitung – zudem sowohl mineralische als auch florale Töne zeige.

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Müller-Thurgau

Müller-Thurgau ist eine weiße Züchtung, die vor allem in Deutschland und Österreich angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, zeigen moderate Säure und kräftiges Aroma, meist mit einem typischen Muskatton. Müller-Thurgau-Weine sind meist trocken oder halbtrocken ausgebaut und im Stahltank vinifiziert.

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Silvaner

Silvaner ist eine weiße Rebsorte, die aus Österreich stammt, ihre größte Verbreitung heute aber in Deutschland hat und hier neben dem Riesling eine wichtige Rolle spielt. Weitere nennenswerte Bestände finden sich noch im französischen Elsass. Die Weine sind bekannt für ihre frische Art, ihre Mineralität und ihren zuweilen kräftigen, erdigen Charakter.

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Verdicchio

Verdicchio ist eine sehr alte weiße Rebsorte aus Italien, die hauptsächlich in Mittelitalien angebaut wird. Die Trauben ergeben trockene bis halbtrockene Weißweine mit einer hellgelben Farbe und einem frischen, fruchtigen Geschmack. Die Aromen erinnern an grüne Äpfel, Birne, Zitrusfrüchte und Heuwiesen.

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Weißburgunder

Die Weißburgunder-Rebe – in Frankreich Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco genannt – ist das hellste Mitglied der großen Burgunder Familie. Die Sorte erbringt frische, fruchtige Weine, deren Säure je nach Machart von moderat bis kräftig variieren kann und die zarte Fruchtaromen wie Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte, nicht selten ergänzt von nussigen Noten wie Mandel entwickelt.

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Carignan

Der Carignan stammt ursprünglich aus Spanien – ist heute aber vor allem im benachbarten Süden Frankreichs, dem Languedoc-Roussillon zuhause. Eine tiefdunkle Farbe, kräftige Tannine und hohe Säure sind seine Kennzeichen.

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Carmenère

Carmenère gilt als die "Signature Grape" Chiles. Fast die Hälfte der weltweiten Bestände wachsen dort. Ursprünglich stammt die Sorte aber aus Bordeaux, wo vor der Reblauskatastrophe weit verbreitet war. 

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Dornfelder

Die Rebsorte Dornfelder ist die erfolgreichste rote Neuzüchtung aus Deutschland. Der Dornfelder ist bekannt für mittleren Körper und weiche Tannine – wie auch die tiefdunkle Farbe. Er darf aber nicht mit der ähnlich klingenden Sorte Dunkelfelder verwechselt werden.

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Lemberger/Blaufränkisch

Lemberger, in Österreich besser bekannt als Blaufränkisch, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Deutschlands und in Österreich angebaut wird. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit moderaten bis kräftigen Tanninen und frischer Säure. Lemberger-Weine haben viel Finesse und das Potential das Terroir, von dem sie stammen, hervorragend zu spiegeln.

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Negroamaro

Negroamaro ist eine rote Rebsorte aus dem Süden Italiens. Die Weine sind meist kräftig, körper- und tanninreich und mit üppigen Aromen dunkler Früchte wie schwarze Johannisbeere oder vollreife Kirsche. Das füllige Aromenspektrum wird oft ergänzt durch Noten von Gewürzen und Schokolade.

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Pinotage

Pinotage ist eine Kreuzung aus Hermitage (einem Synonym für den Cinsault) und Pinot Noir, die in den 1920er Jahren in Südafrika entstanden ist. Die rote Rebsorte erbringt kräftige Weine, mit hohen Tanninen und moderaten Säure. Sie ist frühreifend, zeigt typischerweise eine rotbeerige Fruchtaromen, die von Gewürznoten und nicht selten einem unverkennbaren Rauch- bzw. Räucherspeck-Aroma ergänzt wird.

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