Rebsorte Dolcetto

Dolcetto ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich in der italienischen Region Piemont angebaut wird. Die Weine, die aus Dolcetto vinifiziert werden, sind leicht bis mittelschwer, mit weichen Tanninen und frischer Säure. Dolcetto-Weine zeichnen sich durch ihre tiefviolette Farbe und Aromen von dunklen Früchten wie schwarzer Kirsche oder Zwetschgen aus, ergänzt durch Noten von Mandeln, Lakritz oder auch Veilchen. Dolcetto wird in der Regel jung getrunken und gilt als unkomplizierter, fruchtiger Wein, der sich gut als Begleiter zu einer Vielzahl von Speisen eignet, wie Antipasti, Pasta, Pizza und leichteren Fleischgerichten. Insbesondere, wenn eine Alternative zu kräftigeren piemontesischen Rotweinen wie Barolo oder Barbaresco gefragt ist.

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Pecchenino Dolcetto Dogliani San Luigi DOCG 2023
Pecchenino Dolcetto Dogliani San Luigi DOCG 2023
Piemont, Italien
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Dolcetto Wein

Wie schmeckt ein typischer Dolcetto und welche Aromen dominieren?

Ein klassischer Dolcetto besticht durch seine intensive, tiefviolette Farbe. In der Nase und am Gaumen begegnen Ihnen primär fruchtige Noten von schwarzen Kirschen, Brombeeren und Pflaumen. Das Besondere ist jedoch sein charakteristisches Finish: Ein Hauch von Bittermandel oder Lakritz im Abgang ist absolut typisch und verleiht ihm seine unverwechselbare Identität.

Warum heißt Dolcetto „der kleine Süße“, wenn der Wein doch trocken ausgebaut wird?

Der Name Dolcetto leitet sich vom piemontesischen Wort für „kleiner Süßer“ ab. Das bezieht sich jedoch nicht auf den Zuckergehalt des Weins, sondern auf die Beeren am Stock: Die Trauben haben im Vergleich zu Nebbiolo oder Barbera sehr wenig Säure und schmecken daher direkt vom Weinberg genascht besonders süß und angenehm.

Wie ist die Tannin- und Säurestruktur eines Dolcetto einzuschätzen?

Hier zeigt der Dolcetto sein wahres Gesicht: Er hat im Gegensatz zur Barbera sehr wenig Säure, bringt aber eine durchaus markante Tanninstruktur (Gerbstoffe) mit. Diese Tannine sind jedoch meist weich und samtig, sofern der Wein gut gemacht ist. Das macht ihn zu einem sehr „süffigen“, aber dennoch strukturierten Rotwein.

Woher stammt der Dolcetto ursprünglich und wo wächst er am besten?

Die Heimat des Dolcetto ist das Piemont im Nordwesten Italiens. Besonders hervorzuheben sind die Appellationen (Anbaugebiete) Dogliani, Dolcetto d’Alba und Dolcetto di Diano d’Alba. Während er in Alba oft auf den weniger exponierten Lagen wächst (da die besten Plätze dem Nebbiolo vorbehalten sind), ist er in Dogliani der unangefochtene Star und erreicht dort seine höchste Komplexität.

Welchen Einfluss hat das Klima und der Boden im Piemont auf den Dolcetto?

Der Dolcetto ist eine früh reifende Sorte. Er liebt kalkhaltige Mergelböden und weiße Tonböden. Da er früher reif wird als der Nebbiolo, pflanzen Winzer ihn gerne in etwas kühleren Lagen oder in höheren Lagen an, wo er trotzdem voll ausreifen kann. Das Terroir sorgt dafür, dass der Dolcetto seine frische Frucht behält und nicht zu alkoholisch wird.

Zu welchen Speisen ist der Dolcetto der perfekte Begleiter?

Der Dolcetto ist ein echtes Multitalent bei Tisch. Durch seine milde Säure passt er hervorragend zu Antipasti, luftgetrockneter Salami oder Vitello Tonnato. Auch zu einer klassischen Pizza oder Pasta mit Fleischsaucen (Ragù) ist er unschlagbar. Mein Geheimtipp: Probieren Sie Dolcetto zu regionalen Käsesorten wie dem Castelmagno.

Worin unterscheidet sich der Dolcetto geschmacklich von der Barbera?

Das ist die klassische Frage! Merken Sie sich die „Gegenspieler-Regel“: Die Barbera hat viel Säure und wenig Tannin. Der Dolcetto hat wenig Säure und spürbares Tannin. Während Barbera eher spritzig-frisch wirkt, ist der Dolcetto eher weich, rund und am Gaumen etwas „pelziger“ (im positiven, strukturierten Sinne).

Wie grenzt sich der Dolcetto vom edlen Nebbiolo ab?

Während der Nebbiolo (Barolo/Barbaresco) durch eine helle Farbe, extreme Tannine und Aromen von Teer und Rosen besticht, ist der Dolcetto das farbintensive, fruchtbetonte Gegenstück. Ein Dolcetto ist „unkomplizierter“ und schneller trinkreif, während der Nebbiolo oft Jahre der Ruhe braucht.

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Cinsault

Cinsault ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im südlichen Frankreich, insbesondere im Languedoc-Roussillon angebaut wird, von wo sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch stammt. Sie ist hitzeresistent und bringt Weine mit leichtem Körper, niedrigen Tanninen und eher heller Farbe hervor. Typische Aromen sind rote Früchte wie Erdbeere, Himbeere und Kirsche, oft umspielt von floralen Tönen.

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Dornfelder

Die Rebsorte Dornfelder ist die erfolgreichste rote Neuzüchtung aus Deutschland. Der Dornfelder ist bekannt für mittleren Körper und weiche Tannine – wie auch die tiefdunkle Farbe. Er darf aber nicht mit der ähnlich klingenden Sorte Dunkelfelder verwechselt werden.

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Lambrusco

Lambrusco ist gleichzeitig ein Wein und ein Gattungsbegriff für eine Gruppe von Rebsorten. Von einer Rebsortenfamilie kann man angesichts der hohen genetischen Varianz eher nicht sprechen. Allen Lambrusco-Sorten gemein ist aber die Tatsache, dass sie aus Wildreben selektioniert wurden.

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Merlot

Merlot ist eine rote Rebe, die zu den drei großen Sorten des Bordeaux zählt. Sie wird weltweit angebaut, ist aber besonders in Frankreich und Kalifornien verbreitet. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit eher weichen Tanninen und einer moderaten Säure. Merlot-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Pflaume und schwarzer Johannisbeere, ergänzt durch Noten von Vanille, Schokolade und Gewürzen. Die Traube wird häufig in Cuvees wie im Bordeaux-Wein verwendet.

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Petit Verdot

Petit Verdot ist eine rote Rebsorte, die aus dem Bordeaux stammt, heute aufgrund ihrer hohen klimatischen Ansprüche heute aber vor allem in Australien und Südamerika angebaut wird. Die Weine sind kräftig, mit hohen Tanninen und einer hohen Säure.

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Pinot Noir / Spätburgunder

Der Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder, ist eine heute weltweit verbreitete rote Rebsorte und zugleich Basis einiger der rarsten und exquisitesten Weine der Welt. Insbesondere in Frankreich (vor allem im Burgund) und Deutschland (an der Ahr und in Baden) hat die Sorte eine sehr lange Tradition der Exzellenz.

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Airén

Die spanische Rebsorte Airén ist eine der meistangebauten weißen Trauben weltweit. Sie ist besonders anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber Trockenheit, robust gegen die meisten Rebkrankheiten und gilt selbst auf kargen Böden als ertragreich.

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Aligoté

Im Burgund stand der Aligoté über Jahrhunderte im Schatten ihrer „Geschwister“ Chardonnay und Pinot Noir.

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Chardonnay

Der Chardonnay die meistangebaute weiße Premiumrebsorte. Seine Ursprünge liegen vermutlich im Burgund, heute ist er aber über die ganze Welt verbreitet. Einer der Gründe dieses Erfolgs: seine enorme Fähigkeit, auf sich auf unterschiedlichste Bedingungen einzustellen. 

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Garganega

Garganega ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in der italienischen Region Venetien angebaut wird. So wenig geläufig die Sorte, so berühmt der daraus vinifizierte Wein: der Soave. Meist ist er leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und viel Finesse. Die Weine zeigen Aromen von Zitrusfrüchten, grünen Äpfeln, Birnen und Blumen, ergänzt durch Mandel- und mineralische Noten, die vom vulkanischen Terroir stammen.

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Riesling

Riesling ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten und wird auf der ganzen Welt angebaut – allen Ländern voran natürlich in Deutschland. Er ist dabei so flexibel und wandlungsfähig wie kaum eine andere Rebe.

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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