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Rebsorte Regent

Der Regent ist eine rote Neuzüchtung aus Deutschland. Er wurde in den späten 1960er Jahren entwickelt, vor allem mit dem Ziel, eine ertragssichere und krankheitsresistente rote Sorte zu schaffen – und das war durchaus erfolgreich. Der Regent ist früh reifend – und kann damit auch an der nördlichen Weinbaugrenze angebaut werden –, zudem relativ unempfindlich sowohl gegen Frost als auch gegenüber den drei häufigsten Rebkrankheiten (echter und falscher Mehltau sowie Botrytis). Er liefert zugängliche und unkomplizierte, dabei trotzdem körperreiche Weine mit samtigen, weichen Tanninen und intensiver Frucht (Kirsche, rote Johannisbeere), tiefer Farbe und moderater Säure. Aufgrund der nicht allzu fordernden Tanninstruktur ist er meist schon früh trinkreif und nicht unbeschränkt lagerfähig – auch, wenn ambitioniertere Winzer vermehrt mit dem Ausbau im Barrique experimentieren. So oder so ist er zurzeit die immer noch wichtigste pilzwiderstandsfähige rote Sorte im deutschen Weinbau. Seine unkomplizierte Art macht ihn zum guten Begleiter einer Vielzahl von Speisen. Zu filigran oder elegant sollten die jedoch nicht sein.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Regent Wein

Wie lässt sich das typische Aromenprofil der Rebsorte Regent beschreiben?

Die Regent ist eine regelrechte Fruchtbombe für Liebhaber dunkler Beeren. Typisch sind intensive Aromen von reifer Kirsche, Brombeere, Johannisbeere und Pflaume. Oft gesellen sich würzige Komponenten wie pfeffrige Noten oder Nuancen von Nelken hinzu, was ihr ein sehr charmantes und vollmundiges Bouquet verleiht.

Welche Struktur in Bezug auf Säure und Tannin weist die Rebsorte Regent auf?

Das Markenzeichen der Rebsorte Regent ist ihre milde Art. Sie besitzt eine eher niedrige Säure, was sie sehr bekömmlich macht. Die Tannine (Gerbstoffe) sind meist weich, samtig und gut eingebunden, wodurch der Wein bereits in jungen Jahren sehr harmonisch und „rund“ schmeckt.

Woher stammt die Rebsorte Regent ursprünglich?

Die Regent ist eine deutsche Züchtung aus dem Jahr 1967. Sie entstand am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in der Pfalz aus einer Kreuzung der Sorten (Diana x Chambourcin). Es dauerte jedoch bis in die 1990er Jahre, bis sie die offizielle Zulassung für den Qualitätsweinbau erhielt.

Warum wird die Rebsorte Regent oft als „Zukunftsrebe“ oder „PIWI“ bezeichnet?

Die Rebsorte Regent ist eine Pionierin der Nachhaltigkeit. Als pilzwiderstandsfähige Sorte besitzt sie eine natürliche Resistenz gegen Mehltau-Erkrankungen. Das ermöglicht es Winzern, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln massiv zu reduzieren, was die Regent besonders im ökologischen Weinbau extrem beliebt macht.

In welchen Regionen wird die Rebsorte Regent am erfolgreichsten angebaut?

Da die Regent eine sehr frühe Reife und eine gute Frosthärte besitzt, findet man sie fast in ganz Deutschland. Besonders stark vertreten ist sie in der Pfalz, in Rheinhessen und in Baden. Aber auch in kühleren Regionen an der Mosel oder sogar in Schleswig-Holstein liefert die Rebsorte Regent zuverlässig gute Qualitäten.

Welches Food Pairing empfiehlt ein Sommelier für die Rebsorte Regent?

Die Regent ist ein fantastischer Begleiter zu herzhaften, würzigen Speisen. Aufgrund ihrer samtigen Struktur passt sie hervorragend zu Schmorgerichten (wie Rinderbraten oder Gulasch), Wildgerichten oder einer klassischen Vesperplatte mit kräftiger Salami und Schinken. Auch zum BBQ ist die Rebsorte Regent ein echter Geheimtipp.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Regent vom klassischen Spätburgunder?

Im Vergleich zum eleganten, eher hellen und feingliedrigen Spätburgunder ist die Regent deutlich dunkler, kräftiger und säureärmer. Während der Spätburgunder oft rote Früchte wie Himbeere zeigt, ist die Rebsorte Regent auf der dunklen Seite (Brombeere/Kirsche) zu Hause und wirkt insgesamt „fülliger“ am Gaumen.

Was ist der Unterschied zwischen der Rebsorte Regent und dem Dornfelder?

Beide sind farbintensiv, aber die Regent hat oft eine würzigere, rustikalere Note und etwas mehr Körper als ein durchschnittlicher Dornfelder. In der Struktur ist die Rebsorte Regent meist noch weicher in der Säure, was sie zum idealen Wein für Einsteiger macht, die kräftige, aber unkomplizierte Rotweine suchen.

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Dornfelder

Die Rebsorte Dornfelder ist die erfolgreichste rote Neuzüchtung aus Deutschland. Der Dornfelder ist bekannt für mittleren Körper und weiche Tannine – wie auch die tiefdunkle Farbe. Er darf aber nicht mit der ähnlich klingenden Sorte Dunkelfelder verwechselt werden.

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Pinot Noir / Spätburgunder

Der Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder, ist eine heute weltweit verbreitete rote Rebsorte und zugleich Basis einiger der rarsten und exquisitesten Weine der Welt. Insbesondere in Frankreich (vor allem im Burgund) und Deutschland (an der Ahr und in Baden) hat die Sorte eine sehr lange Tradition der Exzellenz.

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Syrah

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden.

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Nebbiolo

Nebbiolo ist eine der großen Edel-Rebsorten Italiens. Angebaut wir sie vor allem im Piemont. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit ausgesprochen kräftigen, in der Jugend meist sehr ruppigen Tanninen und hoher Säure. Nebbiolo-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten Früchten wie Pflaume Kirsche, Kirsche und roten Beeren, begleteitet von kantigeren Tönen wie Tabak und Leder.

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Negroamaro

Negroamaro ist eine rote Rebsorte aus dem Süden Italiens. Die Weine sind meist kräftig, körper- und tanninreich und mit üppigen Aromen dunkler Früchte wie schwarze Johannisbeere oder vollreife Kirsche. Das füllige Aromenspektrum wird oft ergänzt durch Noten von Gewürzen und Schokolade.

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Saperavi

Saperavi bedeutet „Färber“ – und tatsächlich gehört sie zu den wenigen Rotweinsorten, deren Schale und Fruchtfleisch farbig sind. Das erklärt die fast tintenschwarze Farbe und die intensive Persönlichkeit ihrer Weine.

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Chenin Blanc

Der Chenin Blanc ist eine weiße Rebsorte, deren Ursprung im französischen Loiretal liegt und die für ihr Wandlungsfähigkeit bekannt ist. Man kann Chenin sowohl trocken als auch süß, sowohl still als auch schäumend vinifizieren. Sein Geschmacksbild ist geprägt von hoher Säure und viel Frucht wie grünem Apfel, Birne oder Quitte, oft ergänzt von Honignoten. Die Traube kann – abhängig vom Terroir und Weinbereitung – zudem sowohl mineralische als auch florale Töne zeige.

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Kisi

Kisi gehört zu den ältesten autochthonen Rebsorten Georgiens – und war doch fast verschwunden. Erst in den 1990er-Jahren wurde sie in der Region Kachetien wiederentdeckt und systematisch rekultiviert. Heute gilt sie als Symbol für die Renaissance des georgischen Weinbaus und vereint Tradition, Ursprünglichkeit und moderne Eleganz.

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Riesling

Riesling ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten und wird auf der ganzen Welt angebaut – allen Ländern voran natürlich in Deutschland. Er ist dabei so flexibel und wandlungsfähig wie kaum eine andere Rebe.

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Traminer/Savagnin Blanc

Der Traminer, der in Frankreich unter dem Namen Savagnin Blanc bekannt ist, ist eine weiße Aroma-Rebsorte, die sich durch ihre intensive Aromatik auszeichnet. Florale Aromen von Blumen, Gewürze und Fruchtnoten, ergeben ein komplexes und zuweilen fast verstörend dichtes Duft- und Geschmacksbild.

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Weißburgunder

Die Weißburgunder-Rebe – in Frankreich Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco genannt – ist das hellste Mitglied der großen Burgunder Familie. Die Sorte erbringt frische, fruchtige Weine, deren Säure je nach Machart von moderat bis kräftig variieren kann und die zarte Fruchtaromen wie Äpfel, Birnen oder Zitrusfrüchte, nicht selten ergänzt von nussigen Noten wie Mandel entwickelt.

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Trebbiano/Ugni Blanc

Der italienische Trebbiano ist eine der meistangebauten Rebsorten weltweit und bekannt für seine lebhafte Säure und Frische. Die Weine haben eine helle, strohgelbe Farbe und ein leichtes, frisches Aroma von Zitrusfrüchten und Äpfeln.

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