Rebsorte Sangiovese

Sangiovese ist eine der bekanntesten roten Rebsorten Italiens und wird hauptsächlich in der Toskana angebaut. Die Weine sind bekannt für ihre nicht zu kantige Tannine, ihre kräftige Säure und ihre fruchtig-würzige Aromatik. Sangiovese-Weine zeigen typischerweise Noten von Kirschen, roten Beeren, Leder und Gewürzen. Die Traube wird traditionell im großen Holzfass, moderner und zugunsten der Tannin-Struktur aber auch im Barrique ausgebaut. Sangiovese eignet sich hervorragend als Begleiter zu Pasta, Pizza, gegrilltem oder geschmortem Fleisch. Viele Weine können in der Jugend getrunken werden, entsprechend vinifiziert haben Premium-Sangiovese aber auch das Potenzial für eine ausgesprochen lange Lagerung und zu höchster aromatischer Komplexität. Das gilt insbesondere für eine Untervariante des Sangiovese – den Brunello, der neben dem Pietmonteser Barolo zur absoluten Spitze des italienischen Weinbaus zählt. Die Spanne dessen, was aus Sangiovese hergestellt wird, reicht von solchen ikonischen Weinen bis herunter zum einfachen Chianti für jeden Tag.

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Castello Banfi Brunello di Montalcino 2016
95 Suckling
94 Parker
Castello Banfi Brunello di Montalcino 2016
Toskana, Italien
29,95 €
0,75 l,  39,93 €/l
auf Lager
Dievole Chianti Classico Gran Selezione DOCG Vigna Sessina 2020
BIO
Dievole Chianti Classico Gran Selezione DOCG Vigna Sessina 2020
Toskana, Italien
44,90 €
0,75 l,  59,87 €/l
auf Lager
Marchesi Antinori Badia a Passignano Chianti Classico DOCG Gran Selezione 2021
96 Suckling
94 Falstaff
93 Parker
Marchesi Antinori Badia a Passignano Chianti Classico DOCG Gran Selezione 2021
Toskana, Italien
48,50 €
0,75 l,  64,67 €/l
auf Lager
Marchesi Antinori / Pian delle Vigne Brunello di Montalcino Pian delle Vigne 2018
94 Falstaff
93 Suckling
Marchesi Antinori / Pian delle Vigne Brunello di Montalcino Pian delle Vigne 2018
Toskana, Italien
55,00 €
0,75 l,  73,33 €/l
auf Lager
Casanova di Neri Brunello di Montalcino 2019
95 Parker
Casanova di Neri Brunello di Montalcino 2019
Toskana, Italien
57,90 €
0,75 l,  77,20 €/l
auf Lager
Weingut Fontodi Flaccianello Toskana IGT 2016
100 Parker
BIO
Weingut Fontodi Flaccianello Toskana IGT 2016
Toskana, Italien
195,00 €
0,75 l,  260,00 €/l
auf Lager
Biondi Santi Brunello di Montalcino DOCG 2019
99 Falstaff
97 Parker
97 Suckling
Biondi Santi Brunello di Montalcino DOCG 2019
Toskana, Italien
259,00 €
0,75 l,  345,33 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Sangiovese Wein

Wie schmeckt ein typischer Rotwein der Rebsorte Sangiovese?

Ein klassischer Sangiovese besticht durch seine markante rote Frucht. In der Nase und am Gaumen dominieren oft Sauerkirschen, rote Johannisbeeren und Pflaumen. Typisch sind zudem ätherische Noten von getrockneten Kräutern (wie Oregano oder Thymian), eine feine Teenote und bei längerer Reife im Holz auch Anklänge von Leder und Tabak.

Welche Struktur in Bezug auf Säure und Tannine zeichnet die Rebsorte Sangiovese aus?

Die Rebsorte Sangiovese ist für ihr "kantiges" Profil bekannt: Sie besitzt eine ausgeprägte, lebendige Säure und ein festes Tanningerüst. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Weine niemals schwerfällig wirken, sondern immer eine gewisse Frische und einen guten "Grip" am Gaumen behalten.

Woher stammt die Rebsorte Sangiovese ursprünglich und wo wird sie heute am erfolgreichsten angebaut?

Die Heimat des Sangiovese ist Mittelitalien, wobei die Toskana das absolute Epizentrum darstellt. Hier entstehen unter Namen wie Chianti Classico, Brunello di Montalcino oder Vino Nobile di Montepulciano die prestigeträchtigsten Weine aus dieser Traube. Aber auch in der Emilia-Romagna und den Marken ist der Sangiovese weit verbreitet.

Welchen Einfluss hat das Terroir der Toskana auf den Charakter der Rebsorte Sangiovese?

Der Sangiovese reagiert extrem sensibel auf seine Umgebung. Er liebt kalkhaltige Böden (wie den berühmten Galestro-Schiefer oder Albarese-Kalkstein). In kühleren Höhenlagen bleibt der Sangiovese elegant und floral, während er in den heißen Tälern (wie in Teilen von Montilla) kraftvoller, dunkler und alkoholstärker wird.

Welche Speisen harmonieren am besten mit einem Wein der Rebsorte Sangiovese?

Der Sangiovese ist der ultimative "Food-Wein". Durch seine hohe Säure schneidet er perfekt durch fetthaltige Speisen. Klassisch passt er hervorragend zu Gerichten mit Tomatensauce (Pasta, Pizza), da sich die Säuren von Wein und Tomate ergänzen. Auch zu gegrilltem Fleisch, insbesondere der berühmten Bistecca alla Fiorentina, ist ein kräftiger Sangiovese unschlagbar.

Was ist der Unterschied zwischen der Rebsorte Sangiovese und einem Chianti?

Das ist eine klassische Verwechslung: Sangiovese ist die Rebsorte (die Traube), während Chianti das Anbaugebiet (die Appellation) ist. Ein Chianti muss laut Gesetz zu mindestens 80 % (im Chianti Classico) aus der Rebsorte Sangiovese bestehen.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Sangiovese geschmacklich von einem Cabernet Sauvignon?

Während der Cabernet oft nach schwarzer Johannisbeere und Paprika schmeckt und eine fast "undurchdringliche" Struktur hat, wirkt der Sangiovese eher hellfruchtiger (Kirsche), kräuterbetonter und hat eine deutlich präsentere Säure, was ihn weniger "schwer" erscheinen lässt.

Welche Rolle spielt die Rebsorte Sangiovese in den berühmten "Super-Tuscans"?

In den Super-Tuscans wird der heimische Sangiovese oft mit internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot verschnitten. Der Sangiovese liefert hier das "Rückgrat" (Säure und Frische), während die französischen Partner für mehr Farbe, weichere Fülle und dunkle Frucht sorgen.

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Merlot

Merlot ist eine rote Rebe, die zu den drei großen Sorten des Bordeaux zählt. Sie wird weltweit angebaut, ist aber besonders in Frankreich und Kalifornien verbreitet. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit eher weichen Tanninen und einer moderaten Säure. Merlot-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Pflaume und schwarzer Johannisbeere, ergänzt durch Noten von Vanille, Schokolade und Gewürzen. Die Traube wird häufig in Cuvees wie im Bordeaux-Wein verwendet.

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Syrah

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden.

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Zinfandel

Die Rebsorte Zinfandel wird hauptsächlich in Kalifornien angebaut und ergibt kraftstrotzende, ausgesprochen wuchtige und dichte Rotweine mit meist hohem Alkoholgehalt. Der Geschmack ist geprägt von Aromen reifer, dunkler Beeren und Früchten wie Brombeere, Kirsche und Pflaume sowie würzigen Noten von Zimt, Nelken, Schokolade und Pfeffer.

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Aglianico

Der Aglianico ist eine der ältesten Rebsorten aus Süditalien. Schon im 16. Jahrhundert finden sich erste schriftliche Belege für seinen Anbau. Er liefert hochwertige Weine mit tiefer rubin- bis granatroter Farbe und üppig-vielschichtigem Bouquet.

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Caberlot

Caberlot verspricht mit seinem Namen genau das zu sei, was er suggeriert und ist dabei eine der ungewöhnlichsten Rebsorten Italiens – und vielleicht auch eine der exklusivsten.

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Cabernet Franc

Cabernet Franc ist eine rote Rebsorte, die ihren Ursprung in Frankreich hat, insbesondere im Bordeaux und dem Loiretal. Die Traube – ein Elternteil des Cabernet Sauvignon – bringt Weine mit mittlerem Körper, moderaten Tanninen aber hohem Säuregehalt hervor.

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Weitere Rebsorten für Weißweine entdecken.

Elbling

Elbling ist eine sehr alte weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Deutschland, insbesondere entlang der oberen Mosel, mit langer Geschichte angebaut wird. Die Weine sind leicht, frisch und spritzig, mit kräftig-markanter Säure und niedrigem Alkoholgehalt – was den Elbling auch als Grundwein für die Versektung besonders interessant macht.

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Furmint

Kaum eine Rebsorte ist so eng mit einem Land und seinem berühmtesten Wein verbunden wie der Furmint mit Ungarn und dem Tokajer. Die weiße Sorte gilt als Herz und Seele des legendären Süßweins – und erlebt zugleich eine bemerkenswerte Renaissance als trockener Wein.

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Garganega

Garganega ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in der italienischen Region Venetien angebaut wird. So wenig geläufig die Sorte, so berühmt der daraus vinifizierte Wein: der Soave. Meist ist er leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und viel Finesse. Die Weine zeigen Aromen von Zitrusfrüchten, grünen Äpfeln, Birnen und Blumen, ergänzt durch Mandel- und mineralische Noten, die vom vulkanischen Terroir stammen.

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Gewürztraminer

Kaum eine Rebsorte polarisiert so sehr wie der Gewürztraminer. Schon sein Name verrät, worum es geht: um Intensität, Würze und ein unverwechselbares Aromenspektrum, das von Litschi, Bitterorange und Rosenblättern bis zu Marzipan reicht. Es ist kein dezenter Wein und das soll er auch nicht sein. Manche mögen das, andere lehnen die Duftwolke ab.

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Grüner Veltliner

Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich angebaut wird und die bekannteste Traube des Landes ist. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und einem charakteristischen Pfefferaroma, das oft mit weißen Pfefferkörnern oder Radieschen verglichen wird.

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Kisi

Kisi gehört zu den ältesten autochthonen Rebsorten Georgiens – und war doch fast verschwunden. Erst in den 1990er-Jahren wurde sie in der Region Kachetien wiederentdeckt und systematisch rekultiviert. Heute gilt sie als Symbol für die Renaissance des georgischen Weinbaus und vereint Tradition, Ursprünglichkeit und moderne Eleganz.

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