Rebsorte Sémillon

Sémillon ist eine weiße Edel-Rebsorte, die aus Frankreich stammt, inzwischen aber auch in der neuen Welt eine Heimat gefunden hat. Die Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihren vollen Körper. Trocken zeigen Sémillon-Weine zeigen typischerweise Aromen von Zitrone oder Limette, in der süßen und edelsüßen Variante sind es Aprikose, Pfirsich, Honig, kandierte Früchte oder auch nussige Töne. Der Sémillon ist ausgesprochen anfällig gegenüber der Botrytis, weshalb er oft auch in edelsüß ausgebauten Varianten zu finden ist. Im legendärsten Anbaugebiet für edelsüße Weine der Welt, dem Sauternes, dominiert er meist zu 80 Prozent und mehr die Cuvée. Während die trocken ausgebauten Sèmillons eher jung, beispielsweise zu Meerfrüchten getrunken werden, sind die besten Exemplare der edelsüßen Variante nahezu unsterblich. Als Essensbegleiter zeigen sie ihre Exzellenz insbesondere bei Leberpasteten und bei Blauschimmelkäse.

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Weingut Damascene Franschhoek Sémillon 2021
Weingut Damascene Franschhoek Sémillon 2021
Coastal Region, Südafrika
49,90 €
0,75 l,  66,53 €/l
auf Lager
Château Doisy Daene L'Extravagant de Doisy Daene Sauternes 375ml 2019
Château Doisy Daene L'Extravagant de Doisy Daene Sauternes 375ml 2019
Bordeaux, Frankreich
196,00 €
0,375 l,  522,67 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Sémillon Wein

Wie schmeckt ein klassisch trocken ausgebauter Weißwein der Rebsorte Sémillon?

Im trockenen Ausbau zeigt der Sémillon oft ein eher dezentes Profil in der Jugend, das sich mit der Zeit enorm entwickelt. Er ist bekannt für seine viskose, fast ölige Textur am Gaumen. Man schmeckt oft Noten von Zitrone, gelbem Apfel und Birne, die von einer charakteristischen Wachs- oder Honignote begleitet werden.

Welche besonderen Aromen entwickelt die Rebsorte Sémillon bei Edelsüßweinen?

Wenn die Rebsorte Sémillon vom Edelschimmel (Botrytis cinerea) befallen wird, entstehen weltberühmte Süßweine wie der Sauternes. Hier explodiert das Aromenspektrum förmlich: Es duftet nach Aprikosenmarmelade, Safran, kandiertem Ingwer, Honig und gerösteten Nüssen.

Wie lässt sich die Säure- und Körperstruktur der Rebsorte Sémillon beschreiben?

Der Sémillon besitzt im Vergleich zum Sauvignon Blanc eine eher moderate Säure. Dafür bringt er deutlich mehr Körper, Extraktreichtum und Alkoholpotenzial mit. Er fühlt sich im Mund „gewichtiger“ und schmelziger an, was ihm eine fast aristokratische Eleganz verleiht.

Gibt es auch Rebsorten, die dem Sémillon geschmacklich ähneln?

Ein gereifter Sémillon kann Ähnlichkeiten mit einem körperreichen Chenin Blanc (aus dem Loire-Tal) oder einem im Holz ausgebauten Marsanne (von der Rhône) aufweisen, da beide ebenfalls diesen wachsig-honigartigen Charakter und eine gewisse Öligkeit entwickeln.

Woher stammt die Rebsorte Sémillon ursprünglich und wo ist sie heute am wichtigsten?

Die Heimat des Sémillon ist das Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Hier bildet er zusammen mit Sauvignon Blanc das Rückgrat der weißen Bordeaux-Cuvées. Ein weiteres, völlig eigenständiges Zentrum für die Rebsorte Sémillon hat sich im australischen Hunter Valley etabliert.

Warum gilt die Rebsorte Sémillon als perfekt für die Erzeugung von Süßweinen?

Die Rebsorte Sémillon hat eine sehr dünne Schale, was sie anfällig für den nützlichen Edelschimmel macht. In Regionen wie Sauternes, wo morgendliche Nebel auf sonnige Nachmittage treffen, perforiert der Pilz die Schale des Sémillon, das Wasser verdunstet und Zucker sowie Aromen werden extrem konzentriert.

Welche Speisen passen am besten zu einem trockenen Weißwein aus der Rebsorte Sémillon?

Durch seinen Schmelz und Körper ist ein trockener Sémillon ein genialer Begleiter zu reichhaltigeren Fischgerichten oder Meeresfrüchten. Denken Sie an gebratenen Jakobsmuscheln, Hummer mit Butter-Sauce oder Fisch in einer cremigen Beurre Blanc. Auch zu Geflügel mit Sahnesaucen harmoniert der Sémillon hervorragend.

Was serviert man idealerweise zu einem edelsüßen Sémillon aus dem Sauternes?

Ein klassischer Sauternes (auf Basis von Sémillon) ist der perfekte Partner für salzige oder fettreiche Kontraste. Weltberühmt ist die Kombination mit Gänseleber (Foie Gras) oder kräftigem Blauschimmelkäse (wie Roquefort). Aber auch zu einem Pfirsich-Dessert oder Crème Brûlée ist der Sémillon eine Offenbarung.

Was ist der größte Unterschied zwischen der Rebsorte Sémillon und dem Sauvignon Blanc?

Man kann es sich wie ein Puzzle vorstellen: Der Sauvignon Blanc liefert die „lauten“ Aromen (Gras, Stachelbeere) und die frische Säure, während der Sémillon das „Gewicht“, die Textur und die Langlebigkeit beisteuert. Reinsortiger Sémillon wirkt oft leiser, aber tiefgründiger und mundfüllender.

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Furmint

Kaum eine Rebsorte ist so eng mit einem Land und seinem berühmtesten Wein verbunden wie der Furmint mit Ungarn und dem Tokajer. Die weiße Sorte gilt als Herz und Seele des legendären Süßweins – und erlebt zugleich eine bemerkenswerte Renaissance als trockener Wein.

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Airén

Die spanische Rebsorte Airén ist eine der meistangebauten weißen Trauben weltweit. Sie ist besonders anpassungsfähig und widerstandsfähig gegenüber Trockenheit, robust gegen die meisten Rebkrankheiten und gilt selbst auf kargen Böden als ertragreich.

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Chasselas

Chasselas ist eine weiße Rebsorte, die vor allem in der Schweiz, insbesondere im Waadtland, angebaut wird. Weiter Bestände finden sich in Frankreich, und in Deutschland und Österreich unter dem Namen Gutedel.

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Grüner Veltliner

Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich angebaut wird und die bekannteste Traube des Landes ist. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und einem charakteristischen Pfefferaroma, das oft mit weißen Pfefferkörnern oder Radieschen verglichen wird.

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Muscat/Muskateller

Muscat, auch bekannt als Muskateller oder Moscato, ist weniger eine einzelne Rebsorte als eine weltweit verbreitete, recht große Rebsortenfamilie zu der neben Kelter- auch Tafeltrauben gehören.

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Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc ist eine der bekanntesten weißen Rebsorten aus Frankreich. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie an der Loire – wird inzwischen aber als zweitwichtigste Edel-Sorte nach dem Chardonnay weltweite angebaut. Insbesondere Neuseeland ist so zur zweiten Heimat des Sauvignon Blanc geworden.

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Barbera

Barbera ist die meistangebaute rote Rebsorte im norditalienischen Piemont – aber auch in der Lombardei und der Emilia-Romagna verbreitet. Sie liefert fruchtige, zugängliche Rotweine mit intensiv rubinroter Farbe und Aromen von roten Früchten, Kirschen, Pflaumen und Gewürzen. Am Gaumen sind sie mittelkräftig, mit moderaten Tanninen und auch bei Vollreife noch lebendiger Säure.

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Caberlot

Caberlot verspricht mit seinem Namen genau das zu sei, was er suggeriert und ist dabei eine der ungewöhnlichsten Rebsorten Italiens – und vielleicht auch eine der exklusivsten.

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Carmenère

Carmenère gilt als die "Signature Grape" Chiles. Fast die Hälfte der weltweiten Bestände wachsen dort. Ursprünglich stammt die Sorte aber aus Bordeaux, wo vor der Reblauskatastrophe weit verbreitet war. 

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Lagrein

Der Lagrein ist die älteste urkundlich belegte Rebsorte Südtirols – erstmals 1318 erwähnt. Sein Name leitet sich vermutlich von der Vallagarina, dem südlichen Etschtal, ab.

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Merlot

Merlot ist eine rote Rebe, die zu den drei großen Sorten des Bordeaux zählt. Sie wird weltweit angebaut, ist aber besonders in Frankreich und Kalifornien verbreitet. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit eher weichen Tanninen und einer moderaten Säure. Merlot-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Pflaume und schwarzer Johannisbeere, ergänzt durch Noten von Vanille, Schokolade und Gewürzen. Die Traube wird häufig in Cuvees wie im Bordeaux-Wein verwendet.

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Syrah

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden.

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