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Weine und Speisen

In dieser Rubrik finden Sie eine zunehmende Zahl von Artikeln, die sich mit gelungenen Kombinationen von Wein und Speisen beschäftigen. Für Weinliebhaber ist die richtige Kombination entscheidend, denn es gibt kaum etwas Schöneres, als eine gelungene Kombination von guten Grundprodukten, die zu einem kleinen oder großen Festmahl ausgearbeitet werden, sowie dem passenden Wein.

Foodpairings: Weine und Speisen

Der Lachs und der Sauerampfer

Lachs mit Sauerampfer ist das bekannteste Rezept der Familie Troisgros, die in Roanne das Sterne-Restaurant Les Frères Troisgros betreiben. Heute führt Michel das Haus und hat bis heute das Signature-Dish seines Vaters Pierre auf der Karte, der es 1962 als eine Art Vorläufer der Nouvelle Cousine entwickelt hat und bis dato eines der berühmtesten Gerichte Frankreichs ist.

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Sauternes und Austern

Was wir Ihnen empfehlen möchten, ist, jungen Sauternes einfach mal als Aperitif auszuschenken, also ganz kalt zu servieren, als Alternative zum Schaumwein. Oder: Austern zum Sauternes anzubieten. Die vor allem in Bordeaux so beliebte Muschelsorte wird ja gerne mit Muscadet, Sancerre oder Aligoté gereicht, aber die wahre, ultimative Kombination ist reifer Sauternes mit Austern. 

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Weine zur Asiatischen Küche

Die Asiatische Küche ist für die Weinempfehlung wegen der komplexen Aromatik der Speisen eine große Herausforderung. Wenn man sich an gewisse Grundregeln hält, findet man aber sehr gute Kombinationen. Weine mit hohem Alkoholgehalt und starkem Tanningerüst sind generell schwierig. Man benötigt zur asiatischen Küche Weine, die gut mit den komplexen Aromen harmonieren und Schärfe und die mitunter fetthaltigen Speisen puffern und begleiten.

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Wildlachs

Es gibt Klassiker in der Kombination von Speisen und Wein, die einfach unschlagbar sind. Einer davon ist Lachs. Natürlich kommt es beim Lachs, wie bei allen Gerichten, auf die Zubereitungsart und die Saucen an, doch grundsätzlich gilt, dass Lachs ein Fisch mit hohem Fettanteil ist. Und es sind ungesättigte Fettsäuren, die ein angenehm cremiges, aber auch anregendes Mundgefühl verursachen. Hinzu kommen die Eiweiße, die je nach Zubereitungsart für unterschiedliche Geschmacksnuancen und Pairings sorgen.

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Austernpilze

Viele der klassischen Speisepilze haben Saison und sind daher nur wenige Wochen frisch erhältlich. Nicht so der Austernpilz oder Austernseitling, wie er eigentlich heißt. Das war nicht immer so. Früher trieb der Fruchtkörper des Austernpilzes nur durch einen Kältereiz aus. Aber man konnte diese Pilzart züchten, so dass dieser Kältereiz nicht mehr notwendig war. Heute lässt sich der Pilz problemlos kultivieren.

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Hummer und Wein

Heute geht es um Hummer, genauer gesagt kanadischen Hummer und Wein. Warum kanadischer Hummer? Das hat mehrere Gründe.

Der erste ist, dass es vor der Küste Neufundlands einen gesunden und nachhaltigen Bestand an Hummern gibt. Der zweite ist, dass es dort noch ein besonders sauberes, kaltes, kristallklares Wasser gibt, was sich auch auf die Qualität des Hummers auswirkt. Er besitzt breitere Scheren und ein festes weißes Fleisch mit einem feinen, nussigen Aroma.

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Wein- und Käse-Kombinationen

Käse besteht im Wesentlichen aus Fett und Milcheiweiß. Trotzdem bietet die Welt der unterschiedlichen Käse durch die Art der verwendeten Milch und deren Verarbeitung ein ganzes Universum an Geschmackskomponenten. Da wäre zunächst die Frage nach der Herkunft der Milch. Stammt sie von der Kuh, vom Schaf oder von der Ziege ? Das hat Auswirkungen auf den Salzgehalt, aber auch auf Schärfe oder Süße, den Anteil an Säure oder Würze.

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Bärlauch und Wein, ja oder nein?

Einer der untrüglichen Frühlingsboten ist der Bärlauch. Er ist eine der am häufigsten vorkommenden Wildpflanzen, wurde aber vor zehn, fünfzehn Jahren noch gar nicht wirklich wertgeschätzt in der Küche. Das hat sich geändert. Seit etwa Ende Februar gibt es wieder Bärlauch – bis in den Juni hinein. Bis dahin ist er ein idealer Begleiter der Frühlingsküche.

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Crêpes & Galette

Die hauchdünnen Teigfladen werden entweder aus Buchweizenmehl auf der heißen Platte zu Galettes oder aus hellem Weizenmehl zu Crêpes geformt. Die Auswahl an Galettes und Crêpes ist nahezu unbegrenzt. Es gibt sie mit salzigen und süßen Zutaten, wobei der Bretone eher bei salzigen Zutaten zum Buchweizenfladen und bei süßen Zutaten zu Crêpes neigt. Man isst sie morgens, mittags und abends. Mal mit Marmelade, Schokoladencreme oder Honig und Zitronensaft, mal mit Crème, Fisch und Meeresfrüchten oder als „Complet“ mit Schinken, Käse und Ei – um nur einige Klassiker zu nennen.

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Muscheln nur in Monaten mit »r«?

Sicherlich kennen Sie die Aussage, dass man Muscheln nur in Monaten essen sollte, in deren Name ein »r« vorkommt. Diese Aussage hatte auch mal ihre Berechtigung, stammt aber etwa aus derselben Zeit, als man Rotwein noch bei Zimmertemperatur getrunken hat. Beide Aussagen haben heute keine, oder nur noch wenig Relevanz.

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Einige Grundregeln für die Kombination von Wein und Speisen

Grundregel 1: Geschmack vor Komplexität
Es muss nicht immer der teuerste Wein sein; wichtiger ist, dass er mit der Intensität des Gerichts harmoniert. Oft spielen Saucen dabei eine zentrale Rolle. Zum Beispiel sollte ein eher dezentes Wiener Schnitzel keinen zu komplexen Wein wie einen holzgereiften Chardonnay begleiten, sondern einen frischen Grünen Veltliner. Dagegen verträgt ein Fischgericht in sahniger Sauce eher einen kräftigen Burgunder als einen leichten Veltliner.

Grundregel 2: Ähnliche Intensität
Die Kraft von Wein und Speisen sollte ausgewogen sein. Nimmt man ein Brathendl, passt dazu kein junger, von Holz geprägter Chardonnay, weil er das Hendl dominieren würde. Ein junger Grüner Veltliner oder Welschriesling aber harmoniert sehr gut. Dieser würde wiederum bei einem Ofenhuhn mit Sahne und Morcheln komplett untergehen. Dazu braucht es etwas kräftig Aromatisches, wozu ein klassischer weißer Burgunder gehört.

Grundregel 3: Fettgehalt beachten
Fett ist nicht gleich Fett, was bei der Kombination von Wein und Speisen sehr wichtig ist. Ungesättigte Fettsäuren (pflanzliches Fett, Öl oder Fischfette) wirken cremig und anregend. Gesättigte Fettsäuren (tierische Fette, Sahne oder Butter) wirken dicht und auskleidend.

Grundregel 4: Saucen als Schlüssel
Saucen bestimmen im Wesentlichen die Harmonie zwischen Wein und Speisen.

Grundregel 5: Reife und Frische
Ein klassisches Beispiel ist hier Sauvignon Blanc und Ziegenkäse. Regional zusammenpassen hier Sancerre und Chavignol. Manchmal kommen Wein und Käse aus dem selben Ort. Es gilt: Ist der Käse jung, sollte auch der Wein jung sein. Ist der Käse gereift, sollte auch der Wein Reife aufweisen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es Regeln für die Kombination von Wein und Speisen?

Wenn Wein auf Speisen trifft, entfalten sich komplexe Geschmackseindrücke, die sowohl den Wein als auch das Gericht beeinflussen. Es gibt zwar keine starren Regeln, doch einige Grundprinzipien können helfen, harmonische Paarungen zu finden. Ein wesentliches Ziel ist die Balance der sechs Geschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, bitter, umami und fett.

Welche Geschmacksrichtungen von Weinen und Speisen passen (fast) nie zusammen?

Bitterstoffe verstärken sich gegenseitig. Säure und Bitterkeit erzeugen oft metallische Noten. Gerbstoffe und Eiweiß lassen Gerbstoffe zu stark hervortreten.

Welche Geschmacksrichtungen von Weinen und Speisen funktionieren gut zusammen?

Süß & süß: Hier passt süßer Weißwein zu hellen Gerichten und dunkler Wein wie z.B. Port zu dunklen Desserts wie z.B. Schokolade. Wichtig ist, dass die Süße bei beiden annähernd gleich wirkt. 
Süß & salzig: Salzig-herzhafte Käsesorten harmonieren mit restsüßen Weißweinen. Fett & Alkohol: Alkohol löst Fett und unterstützt die Geschmacksentfaltung. 
Süß & sauer: Funktioniert wie bei sauren Drops 
Süß und bitter: Probieren Sie mal bittere Schokolade mit süßen Port. 
Süß, fett & Alkohol: eine ideale Kombination sind Foie Gras oder fette Blauschimmelkäse und Süßweine

Welcher Wein passt zu kurz gebratenem Fleisch?

Kurzgebratenes Fleisch mit viel Fett (Entrecôte) benötigt kraftvolle Weine mit Tannin (z.B. tendenziell jungen Bordeaux), Kurzgebratenes Fleisch mit wenig Fett (Filet) benötigt subtilere Weine (reifer Bordeaux mit abgeschmolzenem Tannin, Pinot Noir). Bei kurzgebratenem Rindfleisch aus dem Wok ist nicht das Fett, sondern die Schärfe der Sauce entscheidend. Kaum en Rotwein harm

Welcher Wein passt zu geschmortem Fleisch?

Mürbes Fleisch wie Tafelspitz mag am liebsten Weißweine mit milder Säure. Kommt eine scharfe Komponente wie Meerrettich hinzu, sollte der Wein eine Restsüße haben, um die Schärfe zu kompensieren. Zu sahnigen und buttrigen Saucen passen vor allem cremige Weine wie reife Chardonnays, die Säure, aber nicht zu viel Säure besitzen und durch den Holzausbau genügend Kraft besitzen.

Welcher Wein passt zu Vinaigrettes? 

Vinaigrettes sind sauer und passen tendenziell nicht zu Wein. Wenn dann sollte es ein eher kräftiger und cremiger Weißwein sein.

Welcher Wein passt zu Beurre blanc?

Beurre blanc ist ein klassische Grundsauce mit Säure, Salz und viel Fett. All das verlangt ebenso einen eher kräftigen, cremigen Weißwein, der durchaus Holz mitbringen kann. Ein junger, Weißwein würde aggressiv sauer und metallisch wirken. Rotwein mit Gerbstoffen wirkt pelzig.

Welcher Wein passt zu Jus?

Jus ist ein stark reduzierte und eingekochte, also intensive Grundsauce auf Fleisch- und Knochenbasis mit Säure, Salz und Röstaromen. Sie verstärkt deutlich (Umami) die Aromen eines Rotweines, dessen Gerbstoffe mit denen der Sauce harmonieren. Ein junger Weißwein käme dagegen nicht an. Er würde alle Frucht und Frische verlieren und mit dem Fett nicht klarkommen. Auch die subitlen Aromen eines weißen Burgunders würde erhebliche Probleme bekommen.

Welcher Wein passt zu Velouté?

Velouté, eine weitere Grundsauce der französischen Küche mit Butter, Mehl und Brühen. Im Prinzip ist es eine Mehlschwitze, die einen frischen Wein verlangt. Ideal ist hier ein Schaumwein, der die feste Cremigkeit des Mehlschwitze aufbricht. Béchamel benötigt keine Brühe, sondern wird aus Fett und Milch erzeugt. Dazu passt vor allem ein cremiger Weißwein, der die gesättigten Fette ausgleicht.

Welcher Wein passt zu Tomatensauce?

Tomatensauce beinhaltet viel Umami, aber auch Säure. Die Säure sollte an den Wein angepasst werden. Ein Sangiovese z.B. hat Säure und kann mit seiner Kraft einen Ausgleich zur Intensität der Sauce schaffen.

Welcher Wein passt zu Chutneys?

Chutney ist eine expressive Saucenvariante mit scharfen, süßen und würzigen Komponenten. Das ist Sache eines jungen Weißweines. Er packt die Würze und die Frucht des Chutneys, er bindet die Salzigkeit. Die Schärfe macht ihn sogar cremiger. Auch hier gilt: Je schärfer, desto mehr Restsüße sollte der Wein beinhalten. Ein Rotwein würde hier erdig und bitter schmecken, ein weißer Burgunder würde breit und weich werden, denn er mag die Schärfe nicht.

Welcher Wein passt zu Chilisaucen?

Chilisaucen sind scharf, fruchtig und oft leicht süßlich mit Anteilen von Honig, Essig, Ölen und Chilis. Es verhält sich ähnlich wie bei Chutneys. Ein frischer und restsüßer Weißwein ist gefragt.

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