Stintfang – Eine Hamburger Tradition

Der Stint ist ein kleiner Meeresfisch, der vor allem in den Küstengewässern Europas vorkommt. Er ist im Durchschnitt gerade einmal 15 Zentimeter lang. Ende Februar sammeln sich große Mengen an Stinten an den Deltas großer Flüsse wie der Elbe und schwimmen flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. In Hamburg hat es eine lange Tradition, dass der Stint dann gefangen wird und auf den Tisch kommt. Früher schwamm so viel Stint die Elbe aufwärts, dass er mit Waschkörben gefangen werden konnte. Heute werden Netze genutzt und seitdem die Flüsse wieder sauberer sind, hat sich der Stint-Bestand auch deutlich erholt.

Weine zum Stint

Der Stint war früher ein Arme-Leute-Essen und ist heute – genauso wie die Austern übrigens – eine Delikatesse. Der Fisch ist so klein, dass er mit Haut und Haar, oder besser: mit Gräten und Flossen gegessen werden kann. Klassisch wird er in Roggenmehl gewendet und in Butter mit Speck angebraten. Dazu gibt es Bratkartoffeln.

Eine kleine Anekdote nebenbei ist der Hamburger Weinberg. Denn der liegt direkt oberhalb der Landungsbrücken am Hang des so genannten Stintfangs. Der Weinberg umfasst 75 Rebstöcke der Sorten Regent und Phoenix, wurde 1995 gepflanzt und 2008 leicht erweitert. Einen Wein von dort können wir Ihnen nicht anbieten, denn die roséfarbene Cuvée namens „Hamburger Stintfang Cuvée“ wird nur an honorable Persönlichkeiten verteilt und auch der Bürgermeister erhält jährlich eine kleine Menge. Ob er die frische Cuvée wohl zur diesjährigen Stint-Saison öffnet?

Wir bieten Ihnen einen anderen Wein zum Stint mit Bratkartoffeln an. Unser JUBILUM Grauburgunder von Philipp Wittmann, unbestritten einer der besten Winzer Deutschlands passt hier perfekt!

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