Rebsorte Lemberger/
Blaufränkisch

Lemberger, in Österreich besser bekannt als Blaufränkisch, ist eine rote Rebsorte, die hauptsächlich im Süden Deutschlands und in Österreich angebaut wird. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit moderaten bis kräftigen Tanninen und frischer Säure. Lemberger-Weine haben viel Finesse und das Potential das Terroir, von dem sie stammen, hervorragend zu spiegeln. Aromen von dunklen Beeren wie Brom- und Schwarze Johannisbeere, ergänzt durch Gewürz-, Schokoladen- und Pfeffernoten aber auch mineralische Noten bestimmen das komplexe Geschmacksbild. Die Weine eignen sich sowohl für den Ausbau im Stahltank als auch im Holz. Lemberger macht sich hervorragend als Begleiter zu kräftigen Schmoraromen wie Lamm, Gans oder Ente. Feinere Blaufränkisch zeigen aber auch bei vegetarischen Ofenzubereitungen ihre Klasse.

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Weingut Paul Achs Ungerberg Blaufränkisch 2018
97 Falstaff
BIO
Weingut Paul Achs Ungerberg Blaufränkisch 2018
Neusiedlersee, Österreich
49,90 €
0,75 l,  66,53 €/l
auf Lager
Weingut Wachter Wiesler Saybritz Blaufränkisch Reserve 2017
94+ Parker
Weingut Wachter Wiesler Saybritz Blaufränkisch Reserve 2017
Eisenberg, Österreich
55,00 €
0,75 l,  73,33 €/l
auf Lager
Paul Achs Blaufränkisch Altenberg 2020
98 Falstaff
BIO
Paul Achs Blaufränkisch Altenberg 2020
Neusiedlersee, Österreich
58,00 €
0,75 l,  77,33 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Lemberger/Blaufränkisch Wein

Wie schmeckt ein klassischer Rotwein der Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch?

Die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch ist bekannt für ihr tiefgründiges Aroma. In der Nase dominieren oft dunkle Beeren wie Brombeere und Heidelbeere, begleitet von einer markanten Kirschfrucht. Charakteristisch ist zudem eine feine Würze, die an schwarzen Pfeffer, Wacholder und dunkle Schokolade erinnert.

Welche Tannin- und Säurestruktur zeichnet die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch aus?

Eines der markantesten Merkmale der Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch ist ihr kräftiges, aber meist feinkörniges Tanningerüst. Hinzu kommt eine lebendige, erfrischende Säure, die dem Wein Struktur verleiht und ihn trotz seiner Kraft niemals schwerfällig wirken lässt. Wir Sommeliers nennen das ein „straffes Rückgrat“.

Wo wächst die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch am besten?

Ihre wahre Meisterschaft zeigt die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch vor allem in zwei Regionen: im österreichischen Burgenland (besonders im Mittelburgenland, auch „Blaufränkischland“ genannt) und im deutschen Württemberg. Auch in Ungarn (unter dem Namen Kékfrankos) und in Teilen Washington States (USA) findet man hervorragende Exemplare.

Welches Food-Pairing passt am besten zu einem Wein der Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch?

Durch seine würzige Struktur ist der Lemberger/Blaufränkisch ein genialer Partner für die herzhafte Küche. Er harmoniert perfekt mit Wildgerichten (Reh, Hirsch), Lammkarree oder klassischem Zwiebelrostbraten. Auch zu kräftigen Eintöpfen oder einem Schmorbraten in dunkler Sauce ist die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch ein Genuss.

Profitiert die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch vom Dekantieren?

Absolut! Besonders junge, kräftige Weine der Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch brauchen Sauerstoff, um sich zu öffnen. Gönnen Sie dem Wein ruhig eine bis zwei Stunden in der Karaffe. Er wird dadurch spürbar harmonischer und die Frucht tritt klarer hervor.

Wie unterscheidet sich die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch vom Spätburgunder (Pinot Noir)?

Während der Spätburgunder eher filigran, hellfarbiger und säurebetonter ist, wirkt der Lemberger/Blaufränkisch deutlich dunkler, kräftiger und würziger. Er hat mehr Grip am Gaumen und eine rustikalere (im positiven Sinne herzhaftere) Eleganz im Vergleich zum seidigen Pinot Noir.

Warum hat die Rebsorte Lemberger/Blaufränkisch eigentlich zwei Namen?

Es handelt sich botanisch um die identische Rebsorte. „Blaufränkisch“ ist die traditionelle Bezeichnung in Österreich und Osteuropa, während „Lemberger“ vor allem in Deutschland (Württemberg) gebräuchlich ist. In den letzten Jahren nutzen jedoch auch immer mehr deutsche Winzer den Namen Blaufränkisch für ihre international ausgerichteten Top-Weine.

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Caberlot

Caberlot verspricht mit seinem Namen genau das zu sei, was er suggeriert und ist dabei eine der ungewöhnlichsten Rebsorten Italiens – und vielleicht auch eine der exklusivsten.

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Carmenère

Carmenère gilt als die "Signature Grape" Chiles. Fast die Hälfte der weltweiten Bestände wachsen dort. Ursprünglich stammt die Sorte aber aus Bordeaux, wo vor der Reblauskatastrophe weit verbreitet war. 

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Malbec

Malbec ist eine rote Rebsorte, die ursprünglich aus Frankreich stammt und heute vor allem in Argentinien angebaut wird. Die Weine sind tiefrot und vollmundig, mit mittlerem bis hohem Tannin und Säure. Malbec-Weine zeigen typischerweise Aromen von dunklen Früchten wie Pflaume und Brombeere, ergänzt durch Gewürz- und Schokoladennoten.

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Syrah

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden.

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Zinfandel

Die Rebsorte Zinfandel wird hauptsächlich in Kalifornien angebaut und ergibt kraftstrotzende, ausgesprochen wuchtige und dichte Rotweine mit meist hohem Alkoholgehalt. Der Geschmack ist geprägt von Aromen reifer, dunkler Beeren und Früchten wie Brombeere, Kirsche und Pflaume sowie würzigen Noten von Zimt, Nelken, Schokolade und Pfeffer.

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Nebbiolo ist eine der großen Edel-Rebsorten Italiens. Angebaut wir sie vor allem im Piemont. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit ausgesprochen kräftigen, in der Jugend meist sehr ruppigen Tanninen und hoher Säure. Nebbiolo-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten Früchten wie Pflaume Kirsche, Kirsche und roten Beeren, begleteitet von kantigeren Tönen wie Tabak und Leder.

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Grüner Veltliner ist eine weiße Rebsorte, die hauptsächlich in Österreich angebaut wird und die bekannteste Traube des Landes ist. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, mit moderater Säure und einem charakteristischen Pfefferaroma, das oft mit weißen Pfefferkörnern oder Radieschen verglichen wird.

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Müller-Thurgau

Müller-Thurgau ist eine weiße Züchtung, die vor allem in Deutschland und Österreich angebaut wird. Die Weine sind leicht bis mittelschwer, zeigen moderate Säure und kräftiges Aroma, meist mit einem typischen Muskatton. Müller-Thurgau-Weine sind meist trocken oder halbtrocken ausgebaut und im Stahltank vinifiziert.

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