Rebsorte Syrah / Shiraz

Das französische Rhonetal ist die Heimat der Syrah, einer roten Rebsorte, die auch in den USA und vor allem in Australien – dort meist unter dem Namen Shiraz – anzutreffen ist. So unterschiedlich die beiden Namen, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Stile, mit denen die genetisch identischen Rebsorten vinifiziert werden. Beiden gemein ist die tief-dichte Farbe und die intensiv-würzige Aromatik mit dunkler Frucht (Pflaume, schwarze Kirsche), pfeffriger Würzigkeit, Tabak und schokoladigen Noten. Beide Typen teilen auch den hohen Tanningehalt, doch während der beim Syrah für eine bei aller Dichte finessenreich-elegante, tiefe Struktur sorgt, sind die Shiraz meist weicher, dichter und fülliger. Ausgebaut werden beide Varianten meist im Eichenholz, sei es um der Tanninstruktur noch mehr Tiefe zu geben (Syrah), oder um mit Vanille, Kaffee und Kakaotönen die aromatische Dichte zu intensivieren (Shiraz). Syrah eignet sich hervorragend als Begleiter zu herzhaften Gerichten wie gegrilltem Fleisch oder Wildgerichten. Die bekanntesten Syrah-Weine kommen von der nördlichen Rhône in Frankreich und sind legendär für ihre Eleganz, Komplexität und Finesse. Die Top-Shiraz aus Australien stehen für intensivste Opulenz.

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Betz Family Winery La Côte Rousse Syrah 2018
94 Parker
Betz Family Winery La Côte Rousse Syrah 2018
Washington, USA
49,00 €
0,75 l,  65,33 €/l
auf Lager
Betz Family Winery La Serenne Syrah 2018
93 Parker
Betz Family Winery La Serenne Syrah 2018
Washington, USA
49,00 €
0,75 l,  65,33 €/l
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Weingut Damascene Cederberg Syrah 2021
95 Parker
Weingut Damascene Cederberg Syrah 2021
Cederberg, Südafrika
49,90 €
0,75 l,  66,53 €/l
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Saint Cosme Côte Rotie 2021
Saint Cosme Côte Rotie 2021
Rhône, Frankreich
54,00 €
0,75 l,  72,00 €/l
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K The Beautiful Syrah 2017
95 Parker
K The Beautiful Syrah 2017
Washington, USA
55,00 €
0,75 l,  73,33 €/l
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Tua Rita Per Sempre Syrah 2020
99 Suckling
96 Falstaff
Tua Rita Per Sempre Syrah 2020
Toskana, Italien
167,00 €
0,75 l,  222,67 €/l
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Tua Rita Per Sempre 2021
98 Falstaff
96 Suckling
Tua Rita Per Sempre 2021
Toskana, Italien
172,00 €
0,75 l,  229,33 €/l
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Paul Jaboulet Aîné Hermitage La Chapelle 2019
98+ Parker
95 Suckling
BIO
Paul Jaboulet Aîné Hermitage La Chapelle 2019
Rhône, Frankreich
295,00 €
0,75 l,  393,33 €/l
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Domaine Villa Noria LEVIN Rosé 0% 2024
BIO
Domaine Villa Noria LEVIN Rosé 0% 2024
Languedoc-Roussillon, Frankreich
11,50 €
0,75 l,  15,33 €/l
auf Lager

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Syrah Wein

Wie schmeckt ein klassischer Syrah und was sind seine typischen Aromen?

Ein typischer Syrah ist bekannt für sein dunkles, würziges Profil. In der Nase und am Gaumen dominieren oft dunkle Beeren (Brombeere, Heidelbeere), gepaart mit einem unverwechselbaren Aroma von schwarzem Pfeffer. Je nach Herkunft finden wir auch Noten von Rauch, Speck, Oliven-Tapenade und manchmal Veilchen.

Wie unterscheidet sich Syrah geschmacklich von einem Cabernet Sauvignon?

Während der Cabernet Sauvignon oft nach Cassis und Paprika schmeckt und sehr straffe Tannine hat, ist der Syrah meist „fleischiger“, dunkler in der Würze (Pfeffer statt Paprika) und wirkt am Gaumen oft runder und saftiger.

Wie lässt sich die Tannin- und Säurestruktur der Rebsorte Syrah beschreiben?

Die Rebsorte Syrah bringt meist eine robuste Tanninstruktur (Gerbstoffe) mit, die dem Wein ein festes Rückgrat verleiht. Die Säure ist im Vergleich zum Cabernet Sauvignon meist etwas moderater, aber immer noch präsent genug, um dem Wein Frische und eine ausgezeichnete Struktur zu geben.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Syrah und Shiraz?

Das ist eine der häufigsten Fragen! Botanisch gesehen ist es die identische Rebsorte. „Shiraz“ ist die Bezeichnung in Australien und Südafrika. Stilistisch steht Syrah meist für den eher eleganten, pfeffrigen, europäischen Stil, während Shiraz oft für einen opulenteren, fruchtbetonteren und alkoholstärkeren Stil aus wärmeren Übersee-Regionen steht.

Wo liegen die historischen Wurzeln der Rebsorte Syrah?

Die spirituelle und qualitative Heimat der Rebsorte Syrah ist das nördliche Rhône-Tal in Frankreich. Berühmte Appellationen wie Hermitage oder Côte-Rôtie haben den Weltruf dieser Sorte begründet. Entgegen alter Legenden (die den Ursprung im Iran vermuteten) belegen DNA-Analysen, dass der Syrah eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten (Dureza und Mondeuse Blanche) ist.

Welches Klima bevorzugt die Rebsorte Syrah, um ihre volle Qualität zu entfalten?

Der Syrah mag es warm, aber nicht extrem heiß. In zu kühlen Lagen reift er nicht voll aus und schmeckt dann unangenehm grün-paprikaartig. In zu heißen Lagen verliert er seine charakteristische Pfeffernote. Er liebt trockene Standorte und profitiert oft von windigen Lagen (wie dem Mistral an der Rhône).

Welchen Einfluss hat das Terroir, wie beispielsweise die Granitböden der Rhône, auf den Syrah?

Besonders auf Granit- und Schieferböden entwickelt die Rebsorte Syrah eine enorme mineralische Tiefe und eine fast schon kühle Eleganz. Diese Böden zwingen die Rebe, tief zu wurzeln, was zu konzentrierteren Beeren und einer komplexeren Aromatik führt.

Welche Speisen harmonieren perfekt mit einem kräftigen Syrah?

Aufgrund seiner würzigen Art ist der Syrah der ultimative Begleiter zu wilden Fleischgerichten (Hirsch, Reh) oder einem klassischen Lammkarree mit Kräutern. Auch Gerichte mit schwarzem Pfeffer oder gegrilltes Fleisch (Barbecue) passen hervorragend, da der Wein die Rauchnoten des Essens spiegelt.

Was ist die ideale Trinktemperatur für Weine aus der Rebsorte Syrah?

Um die feine Würze nicht durch den Alkohol zu überlagern, sollte ein Syrah bei 16 bis 18 °C serviert werden. Hochwertige, elegante Exemplare vertragen eher die 16 Grad, während sehr opulente Weine bei 18 Grad ihre volle Fülle zeigen.

Sollte man einen Wein der Rebsorte Syrah vor dem Genuss dekantieren?

Absolut. Besonders junge, hochwertige Weine aus der Syrah-Rebe profitieren enorm von 1 bis 2 Stunden in der Karaffe. Der Sauerstoff mildert die Tannine und lässt die komplexen Aromen von Leder und Gewürzen schneller hervortreten.

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Caberlot verspricht mit seinem Namen genau das zu sei, was er suggeriert und ist dabei eine der ungewöhnlichsten Rebsorten Italiens – und vielleicht auch eine der exklusivsten.

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Merlot ist eine rote Rebe, die zu den drei großen Sorten des Bordeaux zählt. Sie wird weltweit angebaut, ist aber besonders in Frankreich und Kalifornien verbreitet. Die Weine sind mittelkräftig bis kräftig, mit eher weichen Tanninen und einer moderaten Säure. Merlot-Weine zeigen typischerweise Aromen von roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Pflaume und schwarzer Johannisbeere, ergänzt durch Noten von Vanille, Schokolade und Gewürzen. Die Traube wird häufig in Cuvees wie im Bordeaux-Wein verwendet.

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