Portweingut Rozès
Weine von Rozès kaufen
Rozès zählt zu den traditionsreichen Portweinhäusern des Douro-Tals und verbindet portugiesische Weinbautradition mit französischem Unternehmergeist. Das Unternehmen wurde 1855 von Bordelaiser Kaufleuten gegründet, die das Potenzial der großen Portweine erkannten und sich in Vila Nova de Gaia niederließen. Heute gehört Rozès zu Vranken-Pommery Monopole, einer der führenden europäischen Wein- und Champagnergruppen. Trotz dieser internationalen Einbindung bewahrt das Haus seinen eigenständigen Charakter und setzt weiterhin auf die enge Verbindung zum Douro-Tal. Die Trauben stammen überwiegend aus eigenen Weinbergen sowie von langjährigen Partnerbetrieben in den besten Anbaugebieten der Region. Eine Schlüsselrolle spielt die Quinta do Grifo, eine der schönsten historischen Quintas im oberen Douro. Die steilen Terrassenlagen entlang des Flusses sind überwiegend mit den klassischen Portweinsorten Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca und Tinto Cão bepflanzt. Die kargen Schieferböden speichern Wärme und Wasser gleichermaßen und bilden die Grundlage für konzentrierte, aromatische Trauben.
Im Keller reifen die Weine – je nach Stil – entweder viele Jahre in großen Holzfässern und Pipes für Tawny Ports oder in Tanks und Flaschen für Ruby-, LBV- und Vintage Ports. Besonderes Augenmerk gilt der langen Fassreife der gereiften Tawny Ports, die zu den Aushängeschildern des Hauses zählen. Die Ruby- und Vintage-Portweine überzeugen mit intensiven Aromen dunkler Beeren, Pflaumen und Gewürzen sowie einer dichten Struktur. Die lange gereiften Tawny Ports entwickeln dagegen komplexe Noten von Walnuss, Mandel, Trockenfrüchten, Orangenschale, Karamell und feinen Gewürzen, getragen von einer bemerkenswerten Frische. Diese Balance zwischen Reife, Konzentration und Finesse prägt den Stil des Hauses seit Generationen. Mit über 170 Jahren Geschichte gehört Rozès zu den etablierten Namen des Portweinhandels. Im Gegensatz zu den meisten anderen Häusern, die entweder portugiesische oder englische Wurzeln haben, waren und sind die Verbindungen nach Frankreich ausgeprägt.
© Fotos: Rozès