Weingut Champagne Ruinart
„Das älteste Haus der Champagne.“
Nicolas Ruinart
Nicolas Ruinart
Das 1729 gegründete Champagnerhaus gehört zu den großen Klassikern. Es entstehen sechs Champagner, die alle deutlich vom Chardonnay geprägt sind.
Ein Jahr, nachdem Ludwig XV. das Edikt aufgehoben hatte, wonach Champagner nur noch in Fässern verkauft und transportiert werden durfte, gründete der Tuchhändler Nicolas Ruinart sein Maison de Champagne. Sechs Jahre später gab er den Tuchhandel auf, weil das Geschäft mit dem Schaumwein so gut lief. Über 200 Jahre blieb das älteste Haus der Champagne in Familienbesitz, bis es 1963 an Moët & Chandon verkauft wurde. Innerhalb der LVMH-Gruppe bleiben die einzelnen Champagnerhäuser, zu denen auch Dom Pérignon oder Krug gehören, völlig unabhängig und ihrem Stil verpflichtet.
Bei Ruinard wird der Stil dadurch bestimmt, dass alle Champagner, auch die Rosé-Champagner, stark vom Chardonnay geprägt sind. Dabei achtet Chef de Cave Frédéric Panaïotis sehr darauf, dass die Trauben nicht nur von der kreidegeprägten Côte des Blancs stammen, sondern auch aus den eigenen Weinbergen an der Montage de Reims in Sillery. Alle Grundweine werden im Edelstahltank ausgebaut und durchlaufen eine malolaktische Gärung.
Der „Blanc de Blancs Brut“ ist ein reinsortiger Chardonnay. Der „Ruinart Brut“ besteht zu 60 % aus Pinot Noir, zu 40 % aus Chardonnay und zu 25 % aus Reserveweinen. Der „Ruinart Rosé Brut“ hat etwa 20 % Rotwein und insgesamt 55 % Pinot Noir. Bei den Prestige-Champagnern „Dom Ruinart“ und „Dom Ruinart Rosé“ dominiert wiederum der Chardonnay. Beim „Dom Ruinart Brut Millésimé“ sind es 100 %, beim „Dom Ruinart Brut Millésimé“ Rosé etwa 77 %. Es sind elegante, klassisch harmonische und zeitlose Champagner.
© Fotos: Champagne Ruinart
Preise inkl. MwSt.