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Domaine François Raveneau

„Das Maß aller Dinge in Chablis“

Weine von Domaine François Raveneau kaufen

Francois Raveneau Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2022
94 Parker
Burgund, Frankreich
325,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand


0,75 l,  433,33 €/l
nur noch 6 verfügbar
Francois Raveneau Chablis Grand Cru Valmur 2021
Burgund, Frankreich
595,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand


0,75 l,  793,33 €/l
nur noch 6 verfügbar

Die Domaine François Raveneau verbindet eine kompromisslose Weinbergsarbeit mit einer präzisen, langlebigen und terroirgeprägten Stilistik. Die Weine gehören heute zu den begehrtesten Weißweinen der Welt. Die Geschichte der Domaine beginnt im Jahr 1948, als François Raveneau die Weinberge seiner Familie mit denen der Familie seiner Frau vereinte und daraus ein eigenes Weingut formte. Während Chablis damals vielerorts noch von Genossenschaften und dem Verkauf offener Weine geprägt war, setzte Raveneau konsequent auf die eigene Abfüllung. Über Jahrzehnte entstand so ein Ruf, der heute nahezu legendär ist. Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass es ohne ihn Chablis mit seinem jetzigen Ruf wohl so nicht gegeben hätte. Das Gut befindet sich in der Ortschaft Chablis und wird, seitdem sich François Raveneau 1988 zur Ruhe gesetzt hat, von den Söhnen Bernard und Jean-Marie Raveneau geführt. Trotz des weltweiten Ruhms hat sich am bescheidenen und zurückhaltenden Auftreten der Familie kaum etwas verändert. Werbung, große Auftritte oder Prestigeprojekte sucht man hier vergeblich. Der Fokus liegt ausschließlich auf den Weinbergen und den Weinen.

Die Raveneaus verfolgen einen klassischen, handwerklichen Ansatz. Die Weinberge werden mit großer Sorgfalt bearbeitet, Erträge niedrig gehalten und die Lese erfolgt ausschließlich von Hand. Das Ziel ist es die Eigenheiten jeder Lage unverfälscht herauszuarbeiten. Die Weine werden im Tank vergoren nach der malolaktischen Gärung im Frühjahr des folgenden Jahres in Holzfässer gefüllt, wo sie die nächsten 12 Monate reifen. Seit der Fertigstellung der neuen Cuverie im Jahr 2013 werden etwas größere Fässer genutzt und nicht mehr die wegen Platzmangels teils üblichen 132-Liter-Feuillettes. Neues Holz spielt nur eine untergeordnete Rolle und dient niemals als geschmackliches Stilmittel. Die Weine werden oft später freigegeben als von vielen anderen Erzeugern der Region. Ihre Größe zeigen sie erst nach mehreren Jahren Flaschenreife, nicht selten sogar erst nach einem Jahrzehnt oder mehr. Die Domaine bewirtschaftet rund acht Hektar Rebfläche, ausschließlich mit Chardonnay bepflanzt. Der Besitz umfasst einige der berühmtesten Lagen von Chablis. Besonders bekannt sind die Grand Crus Les Clos, Valmur und Blanchot. Hinzu kommen herausragende Premier Crus wie Montée de Tonnerre, Butteaux, Forêt und Monts Mains. Gerade Montée de Tonnerre genießt unter Kennern einen Ruf, der dem vieler Grand Crus kaum nachsteht. Die Böden bestehen überwiegend aus dem für Chablis typischen Kimmeridge-Kalk mit fossilen Austernschalen. Diese geologische Grundlage prägt die Weine mit ihrer charakteristischen Mineralität, Salzigkeit und Spannung. Raveneau-Weine zählen zu den klassischsten Interpretationen des Chablis überhaupt. Die Weine verbinden eine konzentrierte Frucht mit enormer Präzision. Typisch sind Aromen von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, weißen Blüten, Kreide, Feuerstein und Meersalz. Mit zunehmender Reife treten Noten von Honig, Haselnuss, Rauch und getrockneten Kräutern hinzu. Trotz ihrer Intensität wirken die Weine nie schwer oder breit. Vielmehr zeichnen sie sich durch eine außergewöhnliche Balance aus, die Kraft, Finesse und Transparenz miteinander verbindet.

© Fotos: Domaine François Raveneau

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