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Luddite Wines – Bot River

„Technology and mechanization will never be a substitute for passion.“

Penny und Niels Verborg

Penny und Niels Verborg

Weine von Luddite Wines kaufen

Luditte Saboteur weiß Südafrika - Walker Bay 2023
Walker Bay - Bot River, Südafrika
21,90 €

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0,75 l,  29,20 €/l
sofort lieferbar
Luddite Saboteur weiß Südafrika - Walker Bay 2024
Walker Bay - Bot River, Südafrika
24,90 €

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0,75 l,  33,20 €/l
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Luddite Saboteur rot Südafrika - Walker Bay 2022
Walker Bay - Bot River, Südafrika
27,90 €

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0,75 l,  37,20 €/l
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Luddite Shiraz Südafrika - Walker Bay 2021
Walker Bay - Bot River, Südafrika
69,90 €

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0,75 l,  93,20 €/l
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Luddite Shiraz Südafrika - Walker Bay 2022
Walker Bay - Bot River, Südafrika
72,90 €

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0,75 l,  97,20 €/l
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Luddite Chenin Blanc Südafrika - Walkerbay 2025
Walker Bay - Bot River, Südafrika
89,90 €

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0,75 l,  119,87 €/l
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Luddite Shiraz MGN Südafrika - Walker Bay 2021
Walker Bay - Bot River, Südafrika
145,00 €

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1,50 l,  96,67 €/l
nur noch 6 verfügbar

Der Name Luddite ist bei Niels Verburg durchaus programmatisch. Die historischen Ludditen widersetzten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts der zunehmenden Mechanisierung ihrer Arbeit. Ein bisschen anders ist es bei Niels Verburg schon. Ihm geht es nicht im eigentlichen Sinne um Technikfeindlichkeit, sondern um die Überzeugung, dass Maschinen gute Trauben, Erfahrung und handwerkliches Gespür nicht ersetzen können. In einer Weinwelt, in der sich nahezu jeder Prozess technisch kontrollieren lässt, ist das eine angenehm eigenwillige Haltung.

Niels und seine Frau Penny lernten sich Mitte der 1980er-Jahre am Elsenburg Agricultural College kennen. Nach dem Studium verließen sie 1989 Südafrika, weil es ihnen damals kaum möglich war, Zugang zu eigenen Weinbergen zu bekommen. Niels arbeitete anschließend als „Flying Winemaker“ in Frankreich, Chile, Neuseeland und Australien und sammelte außerdem Erfahrungen in Griechenland. Besonders prägend waren seine Zeit in Australien, wo sich seine Begeisterung für Shiraz festigte, und ein Weingut in Chile, das ihm zeigte, dass große Weine nicht zwangsläufig einen hochmodernen Keller benötigen.

1995 kehrte die Familie nach Südafrika zurück. Niels übernahm die Weinbereitung bei Beaumont in Bot River und blieb dort acht Jahrgänge. Schließlich fanden Penny und Niels oberhalb des Ortes ein rund 16 Hektar großes Stück Land am Van der Stel Pass und machten sich selbstständig. Der erste Luddite Shiraz entstand im Jahr 2000 – gerade einmal 6.000 Flaschen wurden damals gefüllt. Seitdem ist der "Shiraz" das Herzstück des Weinguts und der Wein, an dem sich die Entwicklung von Luddite am deutlichsten verfolgen lässt. 

Bot River liegt in der südafrikanischen Weinregion Cape South Coast, nicht weit vom Atlantik entfernt. Das vergleichsweise kühle Klima und die langen Reifeperioden kommen einem Stil entgegen, bei dem es weniger um schiere Kraft als um Würze, Frische und Struktur geht. Verburgs Shiraz wird entsprechend nicht auf maximale Konzentration getrimmt. Lange Maischestandzeiten, teilweise ganze Rappen, überwiegend französische Eiche und lange Fassreife dienen vor allem dazu, dem Wein Struktur und Komplexität mitzugeben. Schon bei früheren Jahrgängen experimentierte Verburg mit Rappenanteilen, um zusätzliche Frische zu erhalten.

Beim "Chenin Blanc" kam später eine zweite wichtige Rebsorte hinzu. Auch hier ist der Ansatz ausgesprochen handwerklich: Spontane Vergärung, teilweise Maischekontakt, alte Fässer und lange Hefelagerung sollen weniger einen bestimmten Kellerstil erzeugen als den Charakter von Chenin aus Bot River herausarbeiten. Die Produktion bleibt klein, und die Weine zeigen bewusst eine andere Seite der Rebsorte als die oft üppigen, stark vom Holz geprägten Chenins, die man ebenfalls am Kap findet. 

Die Saboteur-Linie erweitert das Sortiment um zwei Cuvées, die unmittelbarer und früher zugänglich sind. Auch "Saboteur White" basiert wesentlich auf Chenin Blanc aber nicht ausschließlich, während beim "Saboteur Red" Shiraz den Ton angibt. Auch hier geht es um Frucht, Würze und Struktur, nur mit etwas weniger Ernsthaftigkeit als bei den beiden Spitzenweinen. Der Name passt bestens zu einem Weingut, das sich ohnehin nur ungern an Konventionen hält.

Inzwischen ist Luddite ein Familienprojekt. Von den drei Kindern der Verburgs entschied sich Tochter Alice für den Wein. Seit 2017 arbeitet sie im Keller und erzeugt heute gemeinsam mit Niels die Weine. Damit beginnt sich die Handschrift des Weinguts weiterzuentwickeln, ohne dass dessen Grundidee verloren geht. 

Luddite ist deshalb weit mehr als ein augenzwinkernder Name. Hinter ihm steht die Vorstellung, dass Wein vor allem im Weinberg entsteht und dass gute Trauben keine technische Inszenierung benötigen. Oder, wie Niels Verburg es selbst formuliert: Entscheidend seien gute Trauben, gute Hefen und gute Fässer. Alles Weitere kommt danach. 
© Fotos: Luddite Wine Farm

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